PfadnavigationHomeRegionalesHamburgReiche und Habeck zu Northvolt in Ausschuss geladenVeröffentlicht am 25.06.2025Die Frage im Ausschuss: Hat der damalige Wirtschaftsminister Habeck leichtfertig gehandelt? (Symbolbild)Quelle: Christian Charisius/dpaWie viel Geld kostet den Steuerzahler die Förderung des insolventen Batterieherstellers Northvolt? Darum geht es im Bundestag. Vor allem Ex-Wirtschaftsminister Habeck steht in der Kritik.Bundeswirtschaftsminister Katherina Reiche (CDU) und ihr Vorgänger Robert Habeck (Grüne) sind am Mittwoch zu Beratungen des Bundestags-Haushaltsausschusses über die Insolvenz des Batterieherstellers Northvolt geladen. Dabei geht es um die Frage, wie viel Geld die Insolvenz den Steuerzahler wegen der staatlichen Förderung von Northvolt kosten könnte.Medienberichten zufolge wirft der Bundesrechnungshof Habeck vor, viel zu leichtfertig Steuergeld an Northvolt vergeben und wirtschaftlichen Risiken unterschätzt zu haben.Reiche wolle in den Ausschuss kommen, hieß es in Parlamentskreisen - ob auch Habeck, war unklar. Die Sitzung des Ausschusses beginnt um 14.00 Uhr, es gibt eine lange Tagesordnung.Northvolt meldete im März in Schweden Insolvenz an. Nach dpa-Informationen gibt es jetzt ein erstes, unverbindliches Übernahmeangebot aus dem Ausland.