Die Junge Union (JU) Oberfranken hat alle Vorkehrungen getroffen, damit am Ende niemand meckern kann. Ein Kandidat, Martin Schöffel, 48, und neuerdings auch eine Kandidatin, Emmi Zeulner, 38, wollen Chef der CSU in Oberfranken werden, in der Nacht auf Dienstag sind sie beim Online-Duell vor JU-Leuten aufeinandergetroffen – und die „Spielregeln“ dafür sind vorab nicht nur festgelegt worden, sie wurden auf vier Seiten säuberlichst fixiert („Nach diesem Vortrag steht ein Zeitfenster von 10 min jedem Kandidaten zur Verfügung“). So ungefähr stellt man sich den formalisierten Regelkatalog fürs Aufeinandertreffen zweier Kanzlerkandidaten vor. Nur geht es in Oberfranken nicht ums Kanzleramt, es geht um einen Regionalvorsitz innerhalb der CSU. Brisant aber, das wird spätestens angesichts dieser Regeln klar, ist dieses Duell ebenfalls. Und das nicht nur für die CSU in Oberfranken. Sondern für die CSU allgemein.
CSU-Bezirksvorsitz: Gelingt Emmi Zeulner ein "Erdbeben"?
Bei der Vorabstimmung der Jungen Union Oberfranken setzt sich Emmi Zeulner überraschend hoch gegen Martin Schöffel, Mitglied der Staatsregierung, durch. Sie will Chefin der CSU in Oberfranken werden.








