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m Dienstag könnte man meinen, es hätte sich in Iran wenig verändert, nach zwölf Tagen des Krieges. Das Regime ist noch da. Ali Chamenei, der Oberste Führer, lebt. Sein Sicherheitsapparat ist auf den Straßen. Schreibt man mit Menschen im Land, ist von revolutionärer Stimmung nichts zu spüren. Nein, Angst haben sie. Eben noch vor den israelischen Bomben, gerade in der Nacht zu Dienstag waren die Angriffe heftig. Dazu kommt die Angst, die bleibt, jene vor einem Regime, das in diesen Tagen genau aufpasst: auf dass sich das iranische Volk nicht erhebt.









