PfadnavigationHomePolitikAuslandLukaschenko-HerausfordererBelarussischer Oppositionsführer nach fünf Jahren aus Haft entlassenVeröffentlicht am 22.06.2025Swetlana Tichanowskaja, Oppositionsführerin aus Belarus, mit einem Foto ihres zum Zeitpunkt der Aufnahme inhaftierten Ehemanns Sergej TichanowskiQuelle: picture alliance/dpa/CTK/Vondrou RomanSergej Tichanowski hatte vor, den belarussischen Diktator Lukaschenko an der Wahlurne herauszufordern – wenig später saß er hinter Gittern. Menschenrechtsorganisationen forderten jahrelang seine Freilassung, nun ist der 46-Jährige nach Besuch aus den USA tatsächlich entlassen worden.In Belarus ist der Oppositionspolitiker Sergej Tichanowski wieder auf freiem Fuß. Er sei aus dem Gefängnis entlassen worden, schrieb seine Frau Swetlana Tichanowskaja am Samstag auf der Plattform X. Zuvor am Samstag hatte sich nach Angaben der belarussischen Agentur Belta der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko mit dem US-Sondergesandten Keith Kellogg getroffen. Themen seien die politische Lage in der Welt und die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern gewesen, hatte Belta berichtet.Ein Gericht hatte Tichanowski 2021 zu 18 Jahren Haft verurteilt, nachdem er 2020 bei dem Versuch festgenommen worden war, gegen Amtsinhaber Lukaschenko zu kandidieren. Tichanowski sei jetzt in der litauischen Hauptstadt Vilnius, sagte ein Sprecher seiner Frau am Samstagnachmittag. Insgesamt seien 14 Gefangene freigelassen worden.Vor einigen Tagen hatten US-Insider gesagt, Kellogg wolle Lukaschenko treffen und betrachte dies als einen Schritt, der dazu beitragen könnte, die Friedensgespräche zur Beendigung des russischen Krieges gegen die Ukraine voranzubringen. Kellogg ist der ranghöchste US-Beamte, der das von Lukaschenko autoritär regierte Belarus seit Jahren besucht.AFP/Reuters/säd
Lukaschenko-Herausforderer: Belarussischer Oppositionsführer nach fünf Jahren aus Haft entlassen - WELT
Sergej Tichanowski hatte vor, den belarussischen Diktator Lukaschenko an der Wahlurne herauszufordern – wenig später saß er hinter Gittern. Menschenrechtsorganisationen forderten jahrelang seine Freilassung, nun ist der 46-Jährige nach Besuch aus den USA tatsächlich entlassen worden.











