PfadnavigationHomePanoramaWeltgeschehen„Sea-Eye 5“Italien hält deutsches Seenotrettungsschiff nach Einsatz vor Libyen festVeröffentlicht am 18.06.2025Mitglieder der „Sea-Eye 5“ nähern sich mit einem kleinen Boot einem überfüllten Schlauchboot – die Crew hat am Samstag Menschen aus Seenot im Mittelmeer gerettetQuelle: Roman Rösener/Sea-Eye/dpaNach der Rettung von 65 Migranten vor der libyschen Küste darf das deutsche Schiff „Sea-Eye 5“ Sizilien nicht mehr verlassen. Italien wirft der Crew Regelverstöße vor – die Hilfsorganisation spricht von „konstruierten Vorwürfen“.Italien lässt ein Rettungsschiff der privaten deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye nach der Landung mit mehreren Dutzend Migranten auf der Mittelmeer-Insel Sizilien nicht mehr auslaufen. Die „Sea-Eye 5“ sei im Hafen Pozzallo festgesetzt worden, teilte die Hilfsorganisation mit. Begründet werde dies von den Behörden mit vermeintlichen Verstößen der Crew gegen Anweisungen der Seenotleitstelle in Rom. Sea-Eye werde juristisch dagegen vorgehen.Die „Sea-Eye 5“ hatte nach Angaben der Helfer am Samstag 65 Flüchtlinge aus einem überfüllten Schlauchboot etwa 50 Seemeilen vor der libyschen Küste gerettet und nach Sizilien gebracht. Die Hilfsorganisation mit Sitz in Regensburg ist schon seit Jahren im Mittelmeer unterwegs. Sie wirft den italienischen Behörden vor, durch „konstruierte Vorwürfe“ zivile Rettungsschiffe verdrängen zu wollen. Von offizieller Seite gab es dazu zunächst keine Stellungnahme.Lesen Sie auchDer Umgang mit Flüchtlingen, die über das Mittelmeer aus dem Nahen Osten oder Afrika nach Europa wollen, gehört seit Jahrzehnten zu den großen Streitthemen der europäischen Politik. Die EU arbeitet inzwischen mit mehreren nordafrikanischen Staaten zusammen, um Migranten abzuhalten. Bei Versuchen, mit oft kaum seetüchtigen Booten das Mittelmeer zu überqueren, kommt es immer wieder zu tödlichen Katastrophen.dpa/jml
„Sea-Eye 5“: Italien hält deutsches Seenotrettungsschiff nach Einsatz vor Libyen fest - WELT
Nach der Rettung von 65 Migranten vor der libyschen Küste darf das deutsche Schiff „Sea-Eye 5“ Sizilien nicht mehr verlassen. Italien wirft der Crew Regelverstöße vor – die Hilfsorganisation spricht von „konstruierten Vorwürfen“.







