Es ist der 15. Juni 2005, ein Mittwoch, kurz vor 19 Uhr. In seinem erst zwei Wochen zuvor eröffneten Schlüsseldienst an der Münchner Trappentreustraße, direkt neben der viel befahrenen Donnersbergerbrücke, steht Theodoros Boulgarides, 41, hinter dem Tresen. Zwei Männer betreten den Laden. Einer hält eine Plastiktüte in der Hand. Darunter versteckt ist eine Pistole vom Typ Ceska 83. Der Mann eröffnet das Feuer.
NSU-Mord an Theodoros Boulgarides: Auch nach 20 Jahren sind noch Fragen offen
Woher kannten die Neonazis den kurz zuvor eröffneten Schlüsseldienst? Hatten sie örtliche Helfer? Wieso wurde so lange einseitig ermittelt? Am Sonntag gedenkt München des Ermordeten.






