Wenn man ihm glaubt, wollte Horst Seehofer wirklich stillhalten. „Sie werden keinen Fall finden, wo ich mich in die Tagespolitik einmische“, sagte er vor wenigen Tagen im SZ-Interview. Dann aber sprach der frühere Ministerpräsident und CSU-Chef über das Sondervermögen des Bundes, über Bayerns Krankenhäuser, über marode Schulen – und pfiff auf seinen Vorsatz. „Wenn ich mir die Finanzlage der meisten Kommunen anschaue, dann sollte man das machen, was wir immer gemacht haben, wenn es wirtschaftlich schwierig war: ein kommunales Investitionsprogramm“, sagte Seehofer. Und er schob hinterher: „Die Leute wollen, dass wir die Probleme lösen.“
Kommunen in Geldnot: CSU zögert beim Milliarden-Paket für Städte und Gemeinden
Die CSU zeigt Zurückhaltung beim milliardenschweren Investitionspaket für bayerische Kommunen.






