Achteinhalb Tage verharrte der norwegische Frachter HAV Dolphin Anfang Mai nahezu bewegungslos in der Kieler Bucht. Das auffällige Verhalten weckte schnell das Interesse deutscher Sicherheitsbehörden. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung und NDR wurde das Schiff von Beamten der Bundespolizei und der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein zweimal kontrolliert. Der Verdacht: Von Bord aus könnten Drohnen über sensible Areale der Bundeswehr gesteuert worden sein, solche Flugobjekte waren mutmaßlich in Reichweite der Dolphin gesichtet worden.