Es ist eine Premiere an diesem Freitagabend im vornehmen Kurhaus von Bad Tölz. Zum ersten Mal ehrt die bayerische Staatsregierung einen Schriftsteller mit einem Staatsempfang, wenngleich Kunstminister Markus Blume (CSU) die Bedeutung des hochtrabend klingenden Wortes herunter dimmt: Staatsempfang, das heiße im Grunde, dass es nach der Veranstaltung was zum Essen und zu Trinken gibt, stellt er klar.

Dennoch ist der Festakt zum 150. Geburtstag von Thomas Mann schon allein deshalb etwas Besonderes, weil er in Bad Tölz stattfindet und nicht etwa in München. Das liegt zum einen daran, dass der Literaturnobelpreisträger hier zwischen 1909 und 1917 mit seiner Familie die Sommermonate verbrachte. In Tölz arbeitete er unter anderem am „Zauberberg“ und an „Tod in Venedig“.

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