Berlin/Schwerin (dpa) - Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zur taktischen Stimmabgabe für ihre Partei dort aufgerufen. „Mecklenburg-Vorpommern kann Merz stürzen“, sagte Wagenknecht dem Nachrichtenportal t-online. „Wenn wir einziehen und die CDU aus dem Landtag fliegt, ist Merz Geschichte“, sagte sie mit Blick auf Bundeskanzler Friedrich Merz.Ein zweites Ziel des BSW in Mecklenburg-Vorpommern sei es, Rot-Rot-Grün zu verhindern. Wagenknecht plädierte für die Wahl eines überparteilichen Ministerpräsidenten im Landtag, der mit wechselnden Mehrheiten regieren solle. „Auch unter Einbeziehung der AfD“, betonte Wagenknecht. Einen überparteilichen Ministerpräsidenten hatte sie auch für Sachsen-Anhalt ins Spiel gebracht.Das BSW steht bei aktuellen Umfragen in Mecklenburg-Vorpommern bei vier Prozent. Das würde nicht reichen, um in den Landtag im Schweriner Schloss einzuziehen. Die CDU lag zuletzt bei 7 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen bei 5 Prozent. Die Landtagswahl findet am 20. September statt.© dpa-infocom, dpa:260913-930-679573/1

In Neubrandenburg und Stralsund warb Sahra Wagenknecht um die letzten Stimmen fürs BSW vor der Landtagswahl. Und sie kam mit einer Botschaft - kein Weiter so.

Umfragen sehen das BSW derzeit bei unter fünf Prozent. Nach dem Erfolg in Sachsen-Anhalt gibt sich Gründerin Sahra Wagenknecht optimistisch für die anstehende Wahl in Berlin.