Kevin Warsh will die Bilanz der Notenbank verkleinern und den Märkten mehr Freiheit lassen. Die Anleihenrenditen bleiben aber hoch. Warsh könnte ausgerechnet auf jene Instrumente zurückgreifen müssen, die er stets kritisiert.

Das bevorzugte Inflationsmaß der Fed verharrt weit über seinem Ziel. Fraglich ist, ob der Notenbankchef bereits in Jackson Hole eine glaubwürdige Gegenstrategie vorlegt.

Beim Notenbankertreffen in Jackson Hole könnte der Fed-Chef zunehmend isoliert sein. Daran ist vor allem das Weiße Haus schuld, das Warshs Arbeit erschwert, meint Astrid Dörner.