Berlin (dpa/bb) - Unbekannte haben am frühen Morgen mehrmals auf einen Barbier-Salon im Bezirk Steglitz-Zehlendorf geschossen. Bei dem Angriff auf das Geschäft sei auch ein selbst gebastelter Sprengsatz gezündet worden, dieser sei aber nicht explodiert, sagte eine Polizeisprecherin. Verletzt wurde niemand. Anwohner hätten die Einsatzkräfte alarmiert. Zu den Hintergründen der Tat wurde zunächst nichts bekannt. Teile der Straße waren am Morgen in beide Richtungen gesperrt. Die Ermittlungen habe die Sondereinheit „Ferrum“ (lateinisch für Eisen) beim Landeskriminalamt (LKA) übernommen, teilte die Polizei weiter mit. Sie wurde vor mehr als neun Monaten eingerichtet, um die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK) in Berlin zu stärken. Immer wieder kommt es in diesem Zusammenhang seit Monaten zu Schüssen und gezielten Angriffen auf Geschäfte. Auch Handgranaten oder andere Sprengsätze wie in diesem Fall wurden dabei genutzt. „Ferrum“ hat eigenen Angaben zufolge seit der Gründung bereits mehr als 600 Ermittlungsverfahren eingeleitet (Stand 13. August). Bei der Berliner Staatsanwaltschaft ist die Ermittlungsgruppe „Telum“ (lateinisch für Angriffswaffe) für die Verfahren zuständig. Sie wurde in Reaktion auf „Ferrum“ eingerichtet. Die beiden Einheiten arbeiten eng zusammen.© dpa-infocom, dpa:260824-930-573432/2

Berlin (dpa/bb) - Unbekannte haben mehrmals auf ein Geschäft in Steglitz-Zehlendorf geschossen. Einsatzkräfte fanden am frühen Morgen am Tatort in der Osdorfer Straße zudem einen…

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