Leipzig (dpa) - Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht bei dem Drohnen-Zwischenfall am Flughafen Leipzig/Halle ein professionelles Vorgehen der Täter. Solche hybriden Bedrohungslagen müssten sehr professionell vorbereitet und umgesetzt werden, sagte er in einer Pressekonferenz am Flughafen. Man brauche dafür ein hohes Maß an Technikerfahrung, auch Erfahrung im Umgang mit Sprengstoff müsse vorhanden sein. „Das alles deutet nicht auf amateurhaftes Vorgehen hin. Wir reden hier von einer professionellen hybriden Bedrohungslage, mit der wir uns weiter auseinandersetzen müssen“, sagte Dobrindt. Alle Spekulationen über die Art des Sprengstoffs, die Konstruktion der Drohne, ihre Herkunft und die Frage, wer dahinterstecke, seien jetzt Teil der Ermittlungen. „Alle Spekulationen, die es darüber gibt, müssen nicht in die richtige Richtung gehen, können einfach grundfalsch sein.“ Man müsse in alle Richtungen ermitteln.© dpa-infocom, dpa:260805-930-489520/1

Spezialisten entschärfen eine Drohne mit Sprengvorrichtung am Flughafen Leipzig. Der Innenminister spricht von einem sehr ernsten Vorfall.

Leipzig (dpa) - Nach dem nächtlichen Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle haben Spezialisten der Bundespolizei eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung entschärft. Nach…