WARPTECHNEWS · LAB
HomeAIBusinessTechArchive
WARPTECH LAB NEWS

Warptech Lab News aggrega le notizie più rilevanti da oltre 700 fonti internazionali, con classificazione AI, TL;DR sintetici e timeline cluster su singole storie.

Navigazione

  • Home
  • Archivio
  • Editor's Brief
  • Cerca
  • Il tuo account
  • Newsletter tech/AI

Informazioni legali

  • Privacy Policy
  • Termini di servizio
  • Cookie Policy

© 2026 Sparktech S.R.L. — Tutti i diritti riservati. Sito gestito e manutenuto da Sparktech S.R.L.

Sede legale: Corso Libertà 55, 13100 Vercelli (VC), Italia · P.IVA / C.F. 02835910023 · Contatti: admin@warptechlab.com

Home
Storia in 9 fonti

Wie Ungarn zur Werkbank der deutschen Autobauer wird

Kecskemet (dpa) - Kecskemet liegt gut 80 Kilometer südöstlich von Budapest – weit weg von Stuttgart. Und doch rollen dort, wie an anderen Orten Ungarns, Fahrzeuge vom Band, die das Geschäft der deutschen Autoindustrie tragen. Das bekommt nun eine neue Dimension: Denn Mercedes-Benz hat in das dortige Werk gut eine Milliarde Euro investiert – und es so nach eigenen Angaben zur größten Autofabrik des Landes ausgebaut.Produziert werden in der Provinzstadt bereits die A-Klasse und der SUV GLB. Nun kommt unter anderem die vollelektrische C-Klasse hinzu. Dafür wurden zwei Hallen für Karosserie- und Montagelinien, ein weiteres Presswerk, eine neue Lackiererei sowie eine Batteriemontage errichtet. Durch die Erweiterung können potenziell bis zu 400.000 Fahrzeuge pro Jahr hergestellt werden. Dann wäre das Autowerk nicht nur das größte in Ungarn, sondern auch die größte Mercedes-Fabrik Europas und die zweitgrößte der Welt.Mercedes-Chef: Fabriken wie die in Kecskemet sind ein Wettbewerbsvorteil. Zsolt Szigetvary/MTI/AP/dpaMercedes-Chef Ola Källenius unterstrich bei der Eröffnung der Erweiterung die Bedeutung des Werks: Der weltweite Wettbewerb werde immer härter – sowohl in technologischer Hinsicht als auch in Bezug auf Kosten, Geschwindigkeit und Qualität, sagte er. Fabriken wie die in Kecskemet seien ein Wettbewerbsvorteil und ein kraftvoller Beweis, dass höchste Qualität und höchste Kosteneffizienz miteinander einhergehen können. Die Fabrikkosten setzten Maßstäbe in Europa.Dahinter steckt eine Strategie des Managements: Der Anteil der Produktion in europäischen Niedriglohnländern soll in den kommenden Jahren von 15 auf 30 Prozent verdoppelt werden. In Deutschland schrumpft die maximal mögliche Produktion hingegen weiter – auf 900.000 Fahrzeuge.Warum gerade in Ungarn?Die Schwaben stehen unter immensem Druck: Insbesondere die Zölle und der intensive Wettbewerb in China belasten. Absatz, Umsatz und Gewinn waren zuletzt rückläufig. Zunehmend beklagt sich Mercedes über die strukturellen Kosten in Deutschland, vor allem für Arbeit. Diese seien im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig. „Jede Vergabe neuer Produkte und jede Zuweisung von Aufgaben an deutsche Standorte verschlechtert die relative Kostenposition“, hieß es kürzlich in einem Brief an die Beschäftigten.Anders in Ungarn: Die Produktionskosten liegen Mercedes-Finanzchef Harald Wilhelm zufolge rund 70 Prozent unter dem deutschen Niveau. Eine Zahl, die Helena Wisbert, Professorin für Automobilwirtschaft an der Ostfalia Hochschule in Wolfsburg, für plausibel hält: „Die Produktionskosten in Deutschland sind in der Automobilindustrie die höchsten der Welt.“Gelockt werden die Konzerne dabei nicht nur mit niedrigen Lohnkosten. Ungarn tue viel, um für Zulieferer und Hersteller attraktiv zu sein, sagt die Expertin. Das Land biete Förderprogramme und unterstütze bei Ansiedlung, Genehmigungen und dem Aufbau der Infrastruktur. Die zentrale Lage in Europa ist der Expertin zufolge aber nicht nur für deutsche Hersteller interessant. Ungarn sei auch Zielland für Werke von BYD oder dem Batteriehersteller CATL.Ein deutsches Cluster mitten in EuropaMercedes ist dementsprechend nicht allein. Zweieinhalb Autostunden entfernt, im ostungarischen Debrecen, hat BMW erst im Herbst ein hochmodernes Werk eröffnet – und dafür gut zwei Milliarden Euro investiert. Ausgelegt ist die Fabrik auf Elektroautos. Den Anfang machte der neue SUV iX3.Der BMW iX3 wird ebenfalls in Ungarn produziert. (Archivbild) Sven Hoppe/dpaFast am anderen Ende des Landes, im Westteil, ist der Volkswagen-Konzern vertreten. In Györ produziert Audi unter anderem den SUV Q3, aber auch ein Modell der Marke Cupra wird dort hergestellt. 2025 liefen dort gut 200.000 Fahrzeuge vom Band. Außerdem fertigt Audi dort Karosseriebauteile und 2025 fast 1,6 Millionen Benzin- und Dieselmotoren sowie E-Antriebe. Angesichts der Umbaupläne von VW-Konzernchef Oliver Blume dürfte das Werk – zusammen mit dem im nahen Bratislava in der Slowakei – weiter an Bedeutung gewinnen.Auch Zulieferer schätzen UngarnHinzu kommt ein ganzes Ökosystem deutscher Autozulieferer, das sich um die Fabriken herum gebildet hat. „Üblicherweise siedeln sich die Zulieferer, die eine langjährige Historie mit einem Hersteller haben, auch im Ausland an, um dort gleichfalls von den neuen Werken zu profitieren“, erklärt der Branchenexperte Frank Schwope von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM).So auch in Ungarn. Bosch produziert dort unter anderem Komponenten für E-Autos. Außerdem steht das größte europäische Bosch-Entwicklungszentrum in Budapest. ZF Friedrichshafen fertigt unter anderem Getriebe und – gemeinsam mit Foxconn – E-Achsen. Und auch die Conti-Abspaltung Aumovio unterhält in der Hauptstadt unter anderem ein KI-Entwicklungszentrum.„Die Produktionsverlagerung ist noch nicht am Ende“Die Eröffnung fällt in eine Zeit, in der es in der deutschen Autobranche gehörig brodelt. Zehntausende bangen um ihre Jobs, Gehälter werden gekürzt, die 35-Stunden-Woche steht unter Beschuss – und auch Werksschließungen sind kein Tabu mehr. Aktuell werden dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge knapp sieben von zehn Pkw deutscher Hersteller im Ausland produziert. Seit 2022 geht dorthin auch die Mehrheit der Investitionen der Konzerne.In Kecskemet wird künftig auch die vollelektrische C-Klasse gebaut. Julian Weber/dpaWisbert ist sich sicher: „Die Produktionsverlagerung ist noch nicht am Ende.“ Es sei betriebswirtschaftlich nachvollziehbar, dass die elektrische C-Klasse nun in Ungarn gefertigt werde. Aber: „Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist es ein negatives Signal, wenn jetzt auch die Premiummarken wie Mercedes, die ja etwas mehr Spielraum in der Preisgestaltung haben als die Volumenmarken, anfangen, die neuen E-Autos nicht mehr in Deutschland zu produzieren.“Kostenvorteil mit Verfallsdatum?In Ungarn haben deutsche Auto-Konzerne im vergangenen Jahr laut VDA gut 300.000 Autos gefertigt. Mehr Produktion gab es nur in Tschechien, Spanien und der Slowakei. Noch. Denn mit dem Hochlauf der neuen Werke dürfte das Land künftig noch weiter nach oben rücken. Wie weit, muss sich zeigen. Denn auch in Ungarn dürften die Löhne steigen. „Aber bis das Niveau in Deutschland erreicht ist – was ja auch weiter steigt – muss viel passieren“, sagt Wisbert. Hinzu kommt der politische Faktor: Die Verlagerungen standen auch wegen der zunehmend autoritären Regierung von Viktor Orban unter Beschuss. Kritiker warfen den Konzernen vor, antidemokratische Haltungen in Kauf zu nehmen, um Subventionen und Steuervorteile abzugreifen. Schwope erwartet, dass Ungarn durch den Regierungswechsel für die deutschen Autobauer nun noch interessanter werden könnte.Das Mercedes-Benz-Werk in Kecskemet ist die größte Autofabrik Ungarns. Mercedes-Benz AG/dpaUngarns neuer Ministerpräsident Peter Magyar würdigte das Mercedes-Benz-Werk als starkes Symbol für die deutsch-ungarische Zusammenarbeit. „Wir sind stolz darauf, dass ungarisches und deutsches Know-how hier (...) zusammenkommt“, sagte der Politiker bei der Eröffnung. Die Präsenz von Mercedes stärke die Position seines Landes in der globalen automobilen Wertschöpfungskette.© dpa-infocom, dpa:260713-930-375180/2

Raccontata dahandelsblatt.comwelt.dezeit.despiegel.defaz.netg4media.rosueddeutsche.deautoblog.itansa.it

Confronto fonti

6 prospettive sulla stessa storia
AI · summaries
sueddeutsche.deStai leggendo2 g fa

Wie Ungarn zur Werkbank der deutschen Autobauer wird

Kecskemet (dpa) - Kecskemet liegt gut 80 Kilometer südöstlich von Budapest – weit weg von Stuttgart. Und doch rollen dort, wie an anderen Orten Ungarns, Fahrzeuge vom Band, die das Geschäft der deutschen Autoindustrie…

originale
handelsblatt.com3 g fa

Mercedes, BMW und Co.: Wie Ungarn zur Werkbank der deutschen Autobauer wird

Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemet - und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. Auch VW und BMW fertigen in dem Land. Was heißt das für den Standort Deutschland?

Leggi questa versione → originale
welt.de3 g fa

Wie Ungarn zur Werkbank der deutschen Autobauer wird - WELT

Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemet - und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. Auch VW und BMW fertigen in dem Land. Was heißt das für den Standort Deutschland?

Leggi questa versione → originale
faz.net2 g fa

Mercedes-Chef Ola Källenius: Ungarisches Werk setzt Maßstäbe bei Kosten

Mercedes baut das Werk in Kecskemet zur größten Autofabrik Ungarns aus. Bei der Eröffnung ist der Konzernchef voll des Lobes. Beschäftigte in Deutschland dürften die Entwicklung mit Sorge beobachten.

Leggi questa versione → originale
spiegel.de2 g fa

Massiver Ausbau von Mercedes-Werk in Ungarn

Während in Deutschland immer weniger Autos mit Mercedes-Stern vom Band laufen, werden es in Ungarn immer mehr. Die Montage neuer Modelle findet zukünftig am ungarischen Standort in Kecskemét statt.

Leggi questa versione → originale
zeit.de2 g fa

Autoindustrie: Mercedes-Chef: Ungarisches Werk setzt Maßstäbe bei Kosten

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Autoindustrie“. Lesen Sie jetzt „Mercedes-Chef: Ungarisches Werk setzt Maßstäbe bei Kosten“.

Leggi questa versione → originale

Timeline cronologica

  1. lunedì 13 luglio 2026·handelsblatt.com

    Mercedes, BMW und Co.: Wie Ungarn zur Werkbank der deutschen Autobauer wird

    Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemet - und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. Auch VW und BMW fertigen in dem Land. Was heißt das für den…

  2. lunedì 13 luglio 2026·welt.de

    Wie Ungarn zur Werkbank der deutschen Autobauer wird - WELT

    Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemet - und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. Auch VW und BMW fertigen in dem Land. Was heißt das für den…

  3. lunedì 13 luglio 2026·handelsblatt.com

    Autobauer: Mercedes-Benz verdoppelt Produktion in Ungarn

    Mercedes-Benz erweitert seine Fabrik am ungarischen Standort Kecskemét. Künftig läuft dort eine Variante des Geländewagens, die g-Klasse, vom Band. Weitere Modelle sollen folgen.

  4. lunedì 13 luglio 2026·zeit.de

    Autoindustrie: Mercedes-Chef: Ungarisches Werk setzt Maßstäbe bei Kosten

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Autoindustrie“. Lesen Sie jetzt „Mercedes-Chef: Ungarisches Werk setzt Maßstäbe bei Kosten“.

  5. lunedì 13 luglio 2026·welt.de

    Mercedes-Chef: Ungarisches Werk setzt Maßstäbe bei Kosten - WELT

    Mercedes baut das Werk in Kecskemet zur größten Autofabrik Ungarns aus. Bei der Eröffnung ist der Konzernchef voll des Lobes. Beschäftigte in Deutschland dürften die Entwicklung…

  6. lunedì 13 luglio 2026·spiegel.de

    Massiver Ausbau von Mercedes-Werk in Ungarn

    Während in Deutschland immer weniger Autos mit Mercedes-Stern vom Band laufen, werden es in Ungarn immer mehr. Die Montage neuer Modelle findet zukünftig am ungarischen Standort…

  7. lunedì 13 luglio 2026·faz.net

    Mercedes-Werk in Ungarn: Beschäftgigten in Deutschland kann das Sorge bereiten

    Mercedes baut das Werk in Kecskemet zur größten Autofabrik Ungarns aus. Bei der Eröffnung ist der Konzernchef voll des Lobes. Beschäftigte in Deutschland dürften die Entwicklung…

  8. lunedì 13 luglio 2026·faz.net

    Mercedes-Chef Ola Källenius: Ungarisches Werk setzt Maßstäbe bei Kosten

    Mercedes baut das Werk in Kecskemet zur größten Autofabrik Ungarns aus. Bei der Eröffnung ist der Konzernchef voll des Lobes. Beschäftigte in Deutschland dürften die Entwicklung…

  9. lunedì 13 luglio 2026·g4media.ro

    Mercedes-Benz majorează producţia uzinei din Ungaria cu o investiţie de un miliard de euro

    Mercedes-Benz a investit un miliard de euro pentru a dubla capacitatea de producţie a fabricii sale de la Kecskemet (Ungaria), a anunţat luni producătorul

  10. lunedì 13 luglio 2026·zeit.de

    Autoindustrie: Magyar lobt Mercedes-Werk als Symbol für Partnerschaft

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Autoindustrie“. Lesen Sie jetzt „Magyar lobt Mercedes-Werk als Symbol für Partnerschaft“.

  11. lunedì 13 luglio 2026·sueddeutsche.de

    Wie Ungarn zur Werkbank der deutschen Autobauer wird

    Kecskemet (dpa) - Kecskemet liegt gut 80 Kilometer südöstlich von Budapest – weit weg von Stuttgart. Und doch rollen dort, wie an anderen Orten Ungarns, Fahrzeuge vom Band, die…

  12. lunedì 13 luglio 2026·welt.de

    Mercedes-Produktion   - WELT

    In Ungarn startet die Produktion der elektrischen Mercedes C-Klasse. Die Schwaben investierten eine Milliarde Euro in Kecskemét und ordnen gleichzeitig ihr europäisches…

  13. martedì 14 luglio 2026·autoblog.it

    La Baby Classe G non sarà costruita in Germania, Mercedes sceglie l'Ungheria - Autoblog

    Mercedes-Benz investe un miliardo di euro nello stabilimento di Kecskemét, in Ungheria. Qui sarà prodotta la futura Baby Classe G elettrica, attesa dal 2027

  14. martedì 14 luglio 2026·ansa.it

    Mercedes amplia lo stabilimento di Kecskemét, in Ungheria - Industria e Analisi - Ansa.it

    Mercedes-Benz amplia il sito produttivo di Kecskemét, in Ungheria, inaugurando ufficialmente la nuova sezione dello stabilimento che presenta due nuovi padiglioni dedicati alla…