Merseburg (dpa/sa) - Im Saalekreis darf wegen anhaltender Trockenheit erst einmal kein Wasser mehr aus Seen, Teichen, Flüssen und Bächen entnommen werden. Damit sollen die Gewässer sowie die Pflanzen und Tiere darin und drumherum geschützt werden, teilte der Landkreis mit. Es sei eine sogenannte Allgemeinverfügung erlassen worden, die voraussichtlich bis Ende September gelten soll. Trockenheit und geringer Niederschlag sorgten für immer niedrigere Pegelstände in den Gewässern des Kreises, hieß es. „Mehrere aufeinanderfolgende niederschlagsarme Jahre haben verhindert, dass sich Grund- und Oberflächengewässer erholen konnten.“ Durch die Verfügung gelten den Angaben nach auch für land- und forstwirtschaftliche Betriebe Einschränkungen. Damit der Grundwasserstand nicht weiter absinke, sei auch die Nutzung von Brunnen zur Bewässerung öffentlicher und privater Grünflächen sowie von Sportanlagen zwischen 8 und 18 Uhr verboten, hieß es. Dies gelte auch für die Wasserentnahme aus privaten Gartenbrunnen. Zuvor hatten auch andere Landkreise in Sachsen-Anhalt die Entnahme von Wasser wegen der anhaltenden Trockenheit reguliert.© dpa-infocom, dpa:260706-930-342801/1

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Trockenheit“. Lesen Sie jetzt „Niedrige Pegelstände: Wasserentnahme aus der Ems verboten“.

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