Potsdam (dpa/bb) - Die Brandenburger BSW-Landtagsfraktion hält gemeinsame Auftritte der Partei mit der AfD für sinnvoll. „Da geht es ja nicht um irgendeine Anbiederung oder was die Schlagzeilen sonst daraus hergeben, sondern um eine klare Verdeutlichung auch der erheblichen Unterschiede zwischen den Parteien“, sagte BSW-Fraktionschef Niels-Olaf Lüders. Die Auseinandersetzung müsse „ohne Brandmauer stattfinden“, um den Bürgern die unterschiedlichen Positionen deutlich zu machen.Die BSW-Vorsitzenden Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali hatten in einem Brief an die AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla „kontroverse Duelle“ von Parteigründerin Sahra Wagenknecht mit Weidel auf öffentlichen Plätzen vorgeschlagen. Darüber berichtete zunächst „Bild“. Darin betont das BSW „wesentliche Unterschiede“ zur AfD, bekräftigt aber die Ablehnung einer „Brandmauer“. Die Partei stellt eine Zusammenarbeit mit der AfD in Aussicht bei einem nachträglichen Einzug des BSW in den Bundestag, bei der Einsetzung von Untersuchungsausschüssen oder in künftigen ostdeutschen Landtagen.© dpa-infocom, dpa:260630-930-311734/1

Das BSW möchte sich an die AfD annähern – das ist nicht neu. Doch nun stellt die Partei gemeinsame Abstimmungen und Auftritte von Alice Weidel und Sahra Wagenknecht im Wahlkampf…

In dem Brief an die AfD-Spitze bekräftigt das BSW seine Forderung nach „überparteilichen Ministerpräsidenten“ in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Diese sollen dort…