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Storia in 6 fonti

Rettungskräfte kämpfen in Venezuela weiter gegen die Zeit

Caracas (dpa) - Auch am fünften Tag nach den verheerenden Erdbeben mit mehr als 1.400 Toten in Venezuela geben die Rettungskräfte nicht auf. Die ganze Nacht hindurch suchten Einsatzkräfte aus Venezuela und zahlreichen anderen Staaten unter eingestürzten Gebäuden nach Zehntausenden Menschen, die noch unter den Trümmern vermutet werden.„Falls es noch Überlebende unter den Trümmern geben sollte, zählt für sie jetzt jede Sekunde“, sagte Simone Walter, Nothilfekoordinatorin der Organisation Help, am Montag. „Aus unserer Erfahrung von früheren Erdbeben wissen wir, dass nur circa zehn Prozent aller Vermissten noch lebend geborgen werden können, die Zeit rennt also.“Erschwert werden die Sucharbeiten durch zahlreiche Nachbeben. Am Morgen (Ortszeit) erschütterte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ein Beben der Stärke 4,6 vor der Küste Venezuelas die Region.Spektakuläre Rettungen geben HoffnungIn manchen Fällen seien Menschen zwar unter eingestürzten Gebäuden eingeschlossen, hätten aber keine Verletzungen davongetragen, sagte die Leiterin eines Einsatzteams aus Kolumbien dem venezolanischen Staatsfernsehen in der Nacht. In diesen Fällen gebe es Hoffnung. Klar sei aber auch, dass jede Stunde ohne Wasser und Essen die Chancen auf eine Rettung verringere.Immer wieder werden aber noch Menschen lebendig aus den Trümmern gezogen - am Wochenende etwa eine 60-Jährige in Caraballeda in La Guaira, die nach Angaben von El Salvadors Präsident Nayib Bukele nach 86 Stunden gefunden wurde. Sie habe zwischen zwei Wänden festgesteckt und mit einem Stück Metall gegen die Steine geklopft, um die Rettungsteams auf sich aufmerksam zu machen, berichtete die Frau dem US-Sender CNN. Dann sei sie durch ein kleines Loch ins Freie gezogen worden. „Ich kam Stück für Stück und unter großen Schwierigkeiten heraus, wie ein Baby bei einer Geburt“, sagte die 60-Jährige.In der Nacht auf Montag sei ein Mann sogar noch nach 106 Stunden lebend gefunden worden, schrieb Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez auf der Plattform X.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Tausende werden noch vermisstOffiziell liegt die Zahl der Todesopfer nach den Beben der Stärken 7,2 und 7,5 bislang bei 1.450, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, am Sonntag mitteilte. Rund 3.200 Menschen sind demnach verletzt worden. Laut einer inoffiziellen Plattform für die Suche nach Vermissten gelten derzeit mehr als 46.000 Menschen als vermisst - nachdem mehr als 80.000 Vermisstenmeldungen eingegangen waren. Die Angaben lassen sich allerdings nicht unabhängig überprüfen. Menschen suchen auch nach den Namen ihrer Angehörigen auf Listen von Überlebenden, die sich etwa in Notunterkünften befinden. Hilfe auch aus EuropaAuch zwei deutsche Such- und Rettungsteams sind in Venezuela im Einsatz - eines vom Technischen Hilfswerk (THW) und eines von der Organisation @fire. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin gibt es weiterhin keine Hinweise auf deutsche Opfer.Die EU kündigte am Montag die Errichtung einer humanitären Luftbrücke an. Von Kopenhagen aus sollten Anfang der Woche insgesamt 50 Tonnen an Hilfsgütern in die betroffenen Gebiete geflogen werden, darunter Material für Notunterkünfte, Wasser- und Sanitäranlagen und Lehrmittel, teilte die EU-Kommission mit. Außerdem würden fünf Millionen Euro für humanitäre Hilfe in den am stärksten betroffenen Kommunen bereitgestellt. Kinder besonders betroffenWährend die Sucharbeiten andauern, harren zahlreiche Menschen in Notunterkünften oder unter freiem Himmel aus. „Wir sehen überall Familien auf der Straße – Familien, die alles verloren haben und nicht in die Trümmer ihrer Häuser zurückkehren können“, sagte Fatima Andraca, Länderdirektorin von Save the Children in Venezuela, in einer Mitteilung.Die Strom- und Wasserversorgung, Telekommunikation und Transportwege seien in der Katastrophenregion nach wie vor stark beeinträchtigt. Die ohnehin schlecht ausgestatteten Krankenhäuser seien überlastet und die Schulen in den betroffenen Gebieten geschlossen. Besonders Kinder benötigten langfristige Unterstützung, um mit den Folgen der Katastrophe zurechtzukommen, hieß es.Venezuela seit Jahren in der KriseVenezuela befand sich vor den Erdbeben ohnehin schon in einer schwierigen Lage. Seit Jahren leidet das Land unter politischen Spannungen, wirtschaftlichen Problemen und einer der größten Migrationskrisen der Welt. Im Januar führte Washington einen Militäreinsatz im Land durch, bei dem der autoritäre Machthaber Nicolás Maduro gefangen genommen wurde. Die geschäftsführende Präsidentin Rodríguez war Vizepräsidentin in der Maduro-Regierung.© dpa-infocom, dpa:260629-930-300917/4

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Confronto fonti

6 prospettive sulla stessa storia
AI · summaries
sueddeutsche.deStai leggendo2 g fa

Rettungskräfte kämpfen in Venezuela weiter gegen die Zeit

Caracas (dpa) - Auch am fünften Tag nach den verheerenden Erdbeben mit mehr als 1.400 Toten in Venezuela geben die Rettungskräfte nicht auf. Die ganze Nacht hindurch suchten Einsatzkräfte aus Venezuela und zahlreichen…

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Timeline cronologica

  1. venerdì 26 giugno 2026·welt.de

    Rettungsteams im Einsatz: Zahl der Erdbebentoten in Venezuela auf 920 gestiegen – Pistorius sichert schnelle Hilfe zu - WELT

    Nach dem verheerenden Erdbeben im südamerikanischen Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf 920 gestiegen. Übergangspräsidentin Rodríguez versichert, „unermüdlich“ daran zu…

  2. venerdì 26 giugno 2026·welt.de

    Rettungsteams im Einsatz: Zahl der Erdbebentoten in Venezuela auf fast 600 gestiegen – Pistorius sichert schnelle Hilfe zu - WELT

welt.de
3 g fa

Bereits mehr als 1.700 Tote nach Erdbeben in Venezuela - WELT

Teams aus aller Welt suchen in Venezuela unter Trümmern nach Vermissten. Gleichzeitig harren zahlreiche Menschen unter freiem Himmel aus. Überall wird Hilfe benötigt. Die Verzweiflung wächst.

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spiegel.de5 g fa

Erdbeben in Venezuela: UN melden mehr als 50.000 Vermisste

Erste internationale Suchtrupps, auch aus Deutschland, erreichen nach dem Erdbeben Venezuela. Die Zahl der Toten hat sich auf 920 erhöht, dürfte aber noch weiter steigen.

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zeit.de3 g fa

Erdbeben in Venezuela: Mehrere Kinder werden lebend aus den Trümmern geborgen

Vier Tage nach dem Erdbeben konnten Hilfskräfte mehrere Kinder retten. Aber die Hoffnung auf Überlebende sinkt. Oppositionspolitikerin Machado will nach Venezuela reisen.

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faz.net5 g fa

Erdbeben in Venezuela: Mehr als 900 Tote und 3.000 Verletzte

Es wurden zudem mindestens dreitausend Menschen verletzt. Einsatzkräfte suchen weiterhin nach Überlebenden unter den Trümmern. Rettungsteams aus der ganzen Welt reisen an.

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tagesschau.de4 g fa

Weitere Erdstöße erschüttern Venezuela - Rettungsarbeiten laufen

Während die Rettungsarbeiten nach den schweren Erdbeben in Venezuela andauern, hat es dort mehrere Nachbeben gegeben. Mindestens 50.000 Menschen gelten als vermisst. Inzwischen sind erste Hilfskräfte aus dem Ausland…

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Nach dem verheerenden Erdbeben im südamerikanischen Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf knapp 600 gestiegen. Übergangspräsidentin Rodríguez versichert, „unermüdlich“ daran…

  • venerdì 26 giugno 2026·tagesschau.de

    Zahl der Todesopfer in Venezuela steigt auf 589 - viele Vermisste

    589 Tote sind nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela geborgen worden. Tausende werden noch vermisst. Für die Suche nach ihnen trifft immer mehr internationale Hilfe ein -…

  • venerdì 26 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Mehr als 900 Tote nach Erdbeben in Venezuela

    Caracas/Hannover (dpa) - Nach den Erdbeben in Venezuela steigt die Zahl der Opfer, während die Angehörigen von Vermissten fieberhaft nach ihnen unter den Trümmern und übers…

  • venerdì 26 giugno 2026·faz.net

    Erdbeben in Venezuela: Mehr als 900 Tote und 3.000 Verletzte

    Es wurden zudem mindestens dreitausend Menschen verletzt. Einsatzkräfte suchen weiterhin nach Überlebenden unter den Trümmern. Rettungsteams aus der ganzen Welt reisen an.

  • venerdì 26 giugno 2026·spiegel.de

    Erdbeben in Venezuela: UN melden mehr als 50.000 Vermisste

    Erste internationale Suchtrupps, auch aus Deutschland, erreichen nach dem Erdbeben Venezuela. Die Zahl der Toten hat sich auf 920 erhöht, dürfte aber noch weiter steigen.

  • sabato 27 giugno 2026·zeit.de

    Erdbebenkatastrophe: «Kritische Stunden» für Suchteams nach Beben in Venezuela

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Erdbebenkatastrophe“. Lesen Sie jetzt „«Kritische Stunden» für Suchteams nach Beben in Venezuela“.

  • sabato 27 giugno 2026·sueddeutsche.de

    „Kritische Stunden“ für Suchteams nach Beben in Venezuela

    Caracas (dpa) - Venezuela steht nach den verheerenden Erdbeben vor entscheidenden Stunden bei der Rettung von Überlebenden. Das sagte die geschäftsführende Präsidentin Delcy…

  • sabato 27 giugno 2026·tagesschau.de

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  • sabato 27 giugno 2026·zeit.de

    Erdbeben in Venezuela: Rettungskräfte in Venezuela rechnen kaum noch mit Überlebenden

    Die Suche nach Verschütteten in Venezuela dauert weiter an – landesweit werden mehr als 50.000 Menschen vermisst. 1.600 Rettungskräfte aus dem Ausland sind im Einsatz.

  • sabato 27 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Venezuela: Bereits mehr als 1.400 Tote nach Erdbeben

    Caracas (dpa) - Die Zahl der Toten nach der Erdbebenkatastrophe in Venezuela ist auf 1.430 gestiegen. Mehr als 3.200 Menschen seien verletzt worden, teilte der Präsident der…

  • sabato 27 giugno 2026·welt.de

    Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf über 1400 – Baby nach 32 Stunden lebend aus Trümmern gerettet - WELT

    Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die Opferzahl auf mehr als 1400 gestiegen. Dank internationaler Rettungsteams hat sich die Suche nach Überlebenden im Schutt…

  • sabato 27 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Über 1400 Erdbebentote in Venezuela – Suche läuft weiter

    Caracas (dpa) - Das Ausmaß der Erdbebenkatastrophe in Venezuela wird immer deutlicher. Die vorläufige Zahl der Todesopfer ist bereits auf 1.430 gestiegen, mehr als 3.200 Menschen…

  • lunedì 29 giugno 2026·zeit.de

    Erdbeben in Venezuela: Mehrere Kinder werden lebend aus den Trümmern geborgen

    Vier Tage nach dem Erdbeben konnten Hilfskräfte mehrere Kinder retten. Aber die Hoffnung auf Überlebende sinkt. Oppositionspolitikerin Machado will nach Venezuela reisen.

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  • lunedì 29 giugno 2026·welt.de

    Bereits mehr als 1.700 Tote nach Erdbeben in Venezuela - WELT

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  • lunedì 29 giugno 2026·sueddeutsche.de

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    Caracas (dpa) - Auch am fünften Tag nach den verheerenden Erdbeben mit mehr als 1.400 Toten in Venezuela geben die Rettungskräfte nicht auf. Die ganze Nacht hindurch suchten…

  • lunedì 29 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Bereits mehr als 1.700 Tote nach Erdbeben in Venezuela

    Caracas (dpa) - Auch am fünften Tag nach den verheerenden Erdbeben mit offiziell 1.719 Toten in Venezuela geben die Rettungskräfte nicht auf. Doch unter den Angehörigen der Opfer…

  • martedì 30 giugno 2026·zeit.de

    Nach verheerenden Erdbeben: Retter in Venezuela finden noch immer Überlebende

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach verheerenden Erdbeben“. Lesen Sie jetzt „Retter in Venezuela finden noch immer Überlebende“.

  • martedì 30 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Erdbebentote in Venezuela mehr als 1.900 - 10.000 vermisst

    Caracas (dpa) - Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten auf mindestens 1.943 gestiegen. Das teilte der Präsident der Nationalversammlung Jorge Rodríguez mit.…