Hamburg (dpa) - Die Hamburger Polizei hat eine große Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Winterhude wegen des Verdachts auf Kindergeldbetrug am frühen Morgen umstellt und Bewohner kontrolliert. Im Auftrag der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit wurden die Personalien überprüft, wie ein Sprecher der Bundesagentur auf Anfrage sagte. „Gegenstand der Überprüfungen ist insbesondere der Verdacht von vorgetäuschten Identitäten und Staatsangehörigkeiten.“ Kontrolliert wurde auch, ob die gemeldeten Personen tatsächlich dort leben, wie er weiter sagte. Das betreffe sowohl Eltern als auch Kinder. Insgesamt seien 150 Verdachtsfälle geprüft worden. Gegen 6.00 Uhr gab es eine Lagebesprechung und kurz danach startete der Einsatz im sogenannten Ukraine-Haus, wie es im Polizeilagezentrum hieß. Die Kontrollen dauerten weniger als zwei Stunden. Im Einsatz waren Beamtinnen und Beamte der Landespolizei und des Landeskriminalamts.© dpa-infocom, dpa:260625-930-279336/4

Hamburg (dpa) - Am frühen Morgen hat die Hamburger Polizei eine große Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Winterhude umstellt und durchsucht. Die Beamtinnen und Beamten würden…

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Am frühen Morgen rückt die Polizei in Hamburg mit vielen Einsatzkräften vor einer Flüchtlingsunterkunft an. Sie unterstützt einen Einsatz der Arbeitsagentur für Arbeit.

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