PfadnavigationHomePanorama200 Beamte im EinsatzRazzia gegen Sozialleistungsbetrug – Polizei durchsucht Asylunterkunft in HamburgStand: 07:55 UhrIn Hamburg rückt eine Asylunterkunft in den Fokus des Kampfes gegen Sozialbetrug. Ermittler prüfen im sogenannten Ukraine-Haus, ob Hunderte gemeldete Bewohner unrechtmäßig Geld vom Staat kassieren.Am frühen Morgen hat die Hamburger Polizei eine große Asylunterkunft im Stadtteil Winterhude umstellt und durchsucht. Die Beamten würden Amtshilfe für die Bundesagentur für Arbeit leisten, sagte ein Mitarbeiter des Polizeilagezentrums. Mehrere Medien berichteten, bei der Razzia im sogenannten Ukraine-Haus gehe es um Betrug bei Sozialleistungen. Demzufolge mussten die Bewohner den Beamten ihre Pässe zeigen. Gegen 6.00 Uhr gab es eine Lagebesprechung, kurz danach startete der Einsatz, wie es im Polizeilagezentrum hieß. Die Ein- und Ausgänge zum Ukraine-Haus wurden abgeriegelt.Laut der „Bild“-Zeitung waren 200 Polizisten im Einsatz, darunter auch Hundeführer. Mitarbeiter der Familienkasse überprüften anhand von Listen, ob die gemeldeten Personen auch in der Unterkunft leben. Nach Informationen der Zeitung sollen dort knapp 1000 Bewohner gemeldet sein.Bei einer Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern im Frühjahr in Hamburg wurden weitreichende Beschlüsse zur Bekämpfung von bandenmäßigem Sozialmissbrauch gefasst. Denn oftmals werden Personen in Scheinarbeitsverhältnissen oder Schrottimmobilien untergebracht, um unrechtmäßig Bürgergeld zu beziehen.dpa/ll
Hamburg: Razzia gegen Sozialleistungsbetrug – Polizei durchsucht Asylunterkunft - WELT
In Hamburg rückt eine Asylunterkunft in den Fokus des Kampfes gegen Sozialbetrug. Ermittler prüfen im sogenannten Ukraine-Haus, ob Hunderte gemeldete Bewohner unrechtmäßig Geld vom Staat kassieren.







