Sparkassen und Volksbanken sind nicht dafür bekannt, sich aktiv in die Tagespolitik einzumischen. Umso außergewöhnlicher ist es, dass sich die beiden Berliner Vertreter mit zwei Konkurrenten zusammengetan haben, um vor den dramatischen Folgen von Enteignungen in der Hauptstadt zu warnen.

Vier Berliner Geldinstitute stellen sich gegen die Vergesellschaftung. Sie bringen Gutachten in Stellung, die über internationale Konflikte raunen.

Eine seltene Koalition greift in den Wahlkampf ein. Sie will die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen verhindern. Und könnte damit auch den Befürwortern helfen.