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Storia in 4 fonti

Ausschuss-Chef rügt Regierung: „Schleppende Aktenherausgabe“

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Regierungsspitze hat sich im Untersuchungsausschuss des Landtags zum Terroranschlag von Solingen den Unmut des Ausschussvorsitzenden auf sich gezogen. Dabei ging es um die schleppende Herausgabe von Unterlagen an das Gremium. „Es läuft ein bisschen stockend. Von ihrer Stellvertreterin haben wir sechs Blätter bekommen, von ihnen ist das kaum viel mehr“, sagte der Ausschussvorsitzende Thomas Kutschaty (SPD) zum NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU). Das behindere die Arbeit des Untersuchungsausschusses. Dass es auch anders gehe, habe NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) gezeigt, der bereits im Dezember 2024 sämtliche Kommunikationsdaten zur Verfügung gestellt habe, sagte Kutschaty.Die Landesregierung komme den Beschlüssen des Ausschusses selbstverständlich nach und nehme sie sehr ernst, sagte Wüst. Bereits am 18. Oktober 2024 sei ein Löschmoratorium verhängt worden. Das bedeutet, dass keine den Untersuchungsausschuss interessierenden Daten vernichtet werden dürfen. Wüst betonte, dass die Landesregierung bereits drei Wochen nach dem Terroranschlag das umfassendste Maßnahmenpaket in der Landesgeschichte vorgelegt und 225 Millionen Euro dafür bereitgestellt habe. „Wir setzen alles daran, aus diesem schlimmen Terrorakt die richtigen Schlüsse zu ziehen.“ Zuvor hatte auch Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) Kritik wegen schleppender Dokumentenlieferungen einstecken müssen: „Nichts haben wir aus Ihrem Hause bislang. Keine E-Mail, keine Vorlage, nichts. Das kann doch nicht Ihr Ernst sein“, wurde Kutschaty deutlich. „Schauen Sie doch bitte nochmal nach. Wir arbeiten hier seit eineinhalb Jahren. Wir brauchen Ihre Zulieferungen, sonst können Sie sich alles Gerede von Transparenz sparen.“ Keine VollständigkeitserklärungNach wie vor gebe es keine Erklärung des von Neubaur geführten Wirtschaftsministeriums, dass die bislang gelieferten Unterlagen vollständig seien. Man arbeite „mit Hochdruck daran“, sagte Neubaur. Sie sei zuversichtlich, „demnächst“ Vollzug melden zu können. Neubaur berief sich als Zeugin mehrfach auf fehlende Erinnerungen und antwortete oft ausweichend. Sie habe in den Tagen nach dem Anschlag mit vielen Leuten telefoniert und gesprochen. Da ihr Privat-Handy aber eine Flatrate und keine Einzelverbindungsnachweise habe, seien diese Gespräche nicht dokumentiert, sagte Neubaur. Chat-Verläufe seien zudem aufgrund von Löschroutinen gelöscht. Das Landeskabinett sei nach dem Anschlag von Solingen aber über sich hinausgewachsen, sagte Neubaur. Es sei in kürzester Zeit gelungen, Lösungen zu entwickeln und sich auf ein gemeinsames Sicherheitspaket zu verständigen. Die oppositionelle SPD-Fraktion hatte sich zuvor über die kurzfristig angesetzten Zeugenauftritte der Regierungsspitze verärgert gezeigt. Strafverfahren um Anschlag bereits abgeschlossenAm 23. August 2024 hatte der Syrer Issa al Hasan auf einem Stadtfest in Solingen drei Menschen mit einem Messer getötet und viele weitere verletzt. Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hatte den Anschlag für sich reklamiert. Al Hasan hätte bereits ein Jahr zuvor entsprechend den EU-Dublin-Regeln nach Bulgarien abgeschoben werden sollen. Ein Versuch war gescheitert, ein weiterer nicht unternommen worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hatte den Syrer zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig.Im Zuge der Ermittlungen durch den Ausschuss war Flüchtlingsministerin Josefine Paul (Grüne) im Januar dieses Jahres zurückgetreten. Die Opposition hatte ihr vorgeworfen, nach dem Anschlag abgetaucht zu sein und nur schleppend kommuniziert zu haben. Später war bekanntgeworden, dass ausführliche Antworten aus Pauls Ministerium auf parlamentarische Anfragen in der Staatskanzlei zusammengestrichen worden waren.© dpa-infocom, dpa:260623-930-271119/1

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Confronto fonti

4 prospettive sulla stessa storia
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sueddeutsche.deStai leggendo3 g fa

Ausschuss-Chef rügt Regierung: „Schleppende Aktenherausgabe“

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Regierungsspitze hat sich im Untersuchungsausschuss des Landtags zum Terroranschlag von Solingen den Unmut des Ausschussvorsitzenden auf sich gezogen. Dabei ging es um die schleppende…

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Islamistischer Anschlag: Ausschuss-Chef rügt Regierung: «Schleppende Aktenherausgabe»

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Islamistischer Anschlag“. Lesen Sie jetzt „Ausschuss-Chef rügt Regierung: «Schleppende Aktenherausgabe»“.

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Solingen Anschlag: Wüst im Untersuchungsausschuss

Der Untersuchungsausschuss zum Solinger Attentat klagt über schleppende Aktenlieferungen. Die Opposition wirft der schwarz-grünen Landesregierung vor, auf Zeit zu spielen.

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welt.de3 g fa

Ausschuss-Chef rügt Regierung: «Schleppende Aktenherausgabe» - WELT

Im Untersuchungsausschuss zum islamistischen Anschlag von Solingen hat die Regierungsspitze den Unmut des Ausschussvorsitzenden zu spüren bekommen. Es geht um die Herausgabe von Akten.

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Timeline cronologica

  1. martedì 23 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Wüst Zeuge im Untersuchungsausschuss zum Solingen-Anschlag

    Düsseldorf (dpa/lnw) - NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist am Dienstag (ab ca. 15.00 Uhr) als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Landtags zum islamistischen Terroranschlag von…

  2. martedì 23 giugno 2026·welt.de

    Wüst Zeuge im Untersuchungsausschuss zum Solingen-Anschlag - WELT

    Im NRW-Untersuchungsausschuss zum Solingen-Anschlag gibt es Streit um Zeugen und Unterlagen. Die Vorladung von Ministerpräsident Wüst sorgt für Ärger bei der SPD.

  3. martedì 23 giugno 2026·zeit.de

    Islamistischer Anschlag: Neubaur wegen Aktenherausgabe in der Kritik

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Islamistischer Anschlag“. Lesen Sie jetzt „Neubaur wegen Aktenherausgabe in der Kritik“.

  4. martedì 23 giugno 2026·welt.de

    Neubaur wegen Aktenherausgabe in der Kritik - WELT

    Im Untersuchungsausschuss zum islamistischen Anschlag von Solingen hat Vize-Regierungschefin Mona Neubaur den Unmut des Ausschussvorsitzenden zu spüren bekommen.

  5. martedì 23 giugno 2026·zeit.de

    Islamistischer Anschlag: Ausschuss-Chef rügt Regierung: «Schleppende Aktenherausgabe»

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Islamistischer Anschlag“. Lesen Sie jetzt „Ausschuss-Chef rügt Regierung: «Schleppende Aktenherausgabe»“.

  6. martedì 23 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Ausschuss-Chef rügt Regierung: „Schleppende Aktenherausgabe“

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Regierungsspitze hat sich im Untersuchungsausschuss des Landtags zum Terroranschlag von Solingen den Unmut des Ausschussvorsitzenden auf sich gezogen.…

  7. martedì 23 giugno 2026·welt.de

    Ausschuss-Chef rügt Regierung: «Schleppende Aktenherausgabe» - WELT

    Im Untersuchungsausschuss zum islamistischen Anschlag von Solingen hat die Regierungsspitze den Unmut des Ausschussvorsitzenden zu spüren bekommen. Es geht um die Herausgabe von…

  8. mercoledì 24 giugno 2026·faz.net

    Solingen Anschlag: Wüst im Untersuchungsausschuss

    Der Untersuchungsausschuss zum Solinger Attentat klagt über schleppende Aktenlieferungen. Die Opposition wirft der schwarz-grünen Landesregierung vor, auf Zeit zu spielen.

  9. venerdì 26 giugno 2026·zeit.de

    Anschlag von Solingen: Staatssekretärin räumt Kommunikationsfehler ein

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Anschlag von Solingen“. Lesen Sie jetzt „Staatssekretärin räumt Kommunikationsfehler ein“.