Detmold (dpa) - Rechtsextreme der Identitären Bewegung haben das Hermannsdenkmal bei Detmold besetzt und dort Pyrotechnik gezündet und ein Banner aufgehängt. Einer der Männer kletterte anschließend von einem Balkon aus weiter nach oben auf das Denkmal und blieb dort mehrere Stunden. Er hatte sich nach Polizeiangaben mit einem Seil gesichert. Gegenüber der Polizei habe sich der Mann unkooperativ gezeigt, hieß es. Der Rest der Gruppe sei geflüchtet. Als der 21-Jährige Schweizer schließlich nach Stunden wieder herabkletterte, wurde er von den Polizeibeamten mit zur Wache genommen. Welche Straftatbestände dem jungen Mann nun vorgeworfen werden, werde geprüft, hieß es - unter anderem geht es um Hausfriedensbruch, Verdacht der Volksverhetzung und Abbrennen von illegaler Pyrotechnik. Mit der Aktion wollten die Rechtsextremen gegen Windkraftausbau demonstrieren. Die Identitäre Bewegung ist eine rechtsextreme, europaweit aktive Bewegung, die sich gegen Einwanderung wendet. In Deutschland wird sie vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft und beobachtet. Aufgrund des politischen Hintergrundes der Aktion übernahm der Staatsschutz der Polizei Bielefeld die Ermittlungen.© dpa-infocom, dpa:260621-930-259655/1

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Mit Pyrotechnik und einer waghalsigen Kletteraktion kapern Rechtsextreme das Hermannsdenkmal. Was steckt hinter dem Protest? Und wie reagiert die Polizei?

Die rechtsextreme Identitäre Bewegung kopiert Guerilla-Aktionen der linken Szene: Am Wochenende besetzten sie das Hermannsdenkmal. Ein Schweizer harrte stundenlang auf der Statue…

Mitglieder der Identitären Bewegung haben auf dem Hermannsdenkmal gegen den Windkraftausbau demonstriert. Eine Person wurde abgeführt. Der Staatschutz ermittelt.

Rechtsextreme der Identitären Bewegung haben das Hermannsdenkmal besetzt und Pyrotechnik gezündet. Jetzt ermittelt der Staatsschutz – und prüft mehrere Straftatbestände.