Potsdam (dpa/bb) - Nach dem vermehrten Diebstahl von Rindern in Brandenburg hat Innenminister Jan Redmann die Jäger um Unterstützung gebeten. „Die Diebe schlagen vermutlich in der Nacht oder am frühen Morgen zu – also dann, wenn unsere Jägerschaft auf der Pirsch ist“, sagte der CDU-Politiker anlässlich der Delegiertenversammlung des Landesjagdverbands in Paaren/Glien im Havelland. „Hilfe vom Hochsitz ist deshalb immer willkommen.“ Die Jäger sollten sich aber nicht in Gefahr bringen.Über 230 Rinder gestohlenSeit März wurden dem Innenminister zufolge mehr als 230 Rinder von Weiden und aus Ställen gestohlen. Der Gesamtschaden lag bisher bei 337.000 Euro. Nach Angaben der Polizei sind bisher vier Fälle bekannt – mit Schwerpunkt im Süden des Landes.Die Kontrollen wurden daraufhin verstärkt – sie gelten nicht nur Viehtransportern. Dazu ging eine Ermittlungsgruppe „Weide“ an den Start. Offen ist bisher, ob es sich um eine Bande handelt. Der Landesbauernverband geht von professionell agierenden Tätern aus, die nachts viele Tiere in einen Viehtransporter laden.© dpa-infocom, dpa:260530-930-150588/1

Mehr als 200 Rinder sind in den vergangenen Wochen in Brandenburg verschwunden. Die Polizei geht von professionell agierenden Viehdieben aus – und hat eine Ermittlungsgruppe…

Die Polizei in Brandenburg vermutet, dass osteuropäische, professionell organisierte Banden die Tiere aus Ställen und von den Weiden holen.