Im besten Fall kann Trump eine Rückkehr zum Vorkriegs-Status-quo erreichen. Also versucht er, sein Versagen mit einem neuen Projekt zu übertünchen.

Donald Trump sucht nach einem Ausweg aus dem Iran-Dilemma, doch seine Aktionen wirken zunehmend verzweifelt. Mittlerweile ist der Druck auch innenpolitisch enorm.

Der Iran wird seit der Revolution 1979 von Islamisten regiert. Trotz aller Proteste in den vergangenen Jahren konnte sich das Regime im Amt halten.

Der US-Präsident gibt sich gern als begnadeter Stratege, agiert außenpolitisch aber wirr. Schon als Geschäftsmann gelang Trump nicht jeder Deal.

Im besten Fall kann Trump eine Rückkehr zum Vorkriegs-Status-quo erreichen. Also versucht er, sein Versagen mit einem neuen Projekt zu übertünchen.

Im Stundentakt widersprechen sich die Akteure im Irankrieg. Zwischen Raketen und Verhandlungsreisen wächst die Unruhe – und die Frage, wer vom Chaos profitiert.

Frustrierte Verhandler, verhärtete Fronten – die Iran-USA-Diplomatie tritt weiter auf der Stelle. Können die Mullahs den Nichtfrieden länger durchhalten als der US-Präsident?