Rostock (dpa) - Im Mordprozess um den im Oktober 2025 getöteten achtjährigen Fabian haben Zeugen ausgesagt, das Auto der Angeklagten am Tattag auf einem Feldweg in der Nähe des späteren Fundortes des Leichnams gesehen zu haben. Der Pickup sei am 10. Oktober in Klein Upahl aus einem Weg gekommen. Er habe das Auto sofort erkannt, sagte ein 18-Jähriger, der damals als Landwirt mit Kollegen Steine vom Acker sammelte und Mittagspause machte. Sein Kollege, der ebenfalls als Zeuge vernommen wurde, sagte aber, dass er die Fahrerin in dem Auto nicht habe sehen können. Das Auto fuhr nach Angaben beider Zeugen in Richtung Upahl und kam aus der Richtung, die zu dem Tümpel führte, an dem Fabians Leiche am 14. Oktober 2025 gefunden wurde. Vorausgegangen war eine viertägige Suche nach dem Jungen, der laut Anklage am 10. Oktober mit sechs Messerstichen getötet wurde. Messer untersucht Weitere Zeugen sollten am Nachmittag vor der Schwurgerichtskammer des Rostocker Landgerichts Aussagen über Rauchentwicklung oder ein Feuer am Fundort des Leichnams machen, der laut Staatsanwaltschaft zur Spurenbeseitigung angezündet worden war. Auch ein Polizeibeamter, der in der Vermisstensache tätig war, ist als Zeuge geladen. Das Gericht teilte zum Prozessauftakt auch mit, dass der Auswertungsbericht eines erst kürzlich untersuchten Messers vorliege. Das Ergebnis soll später erörtert werden. Es ist eines von mehreren untersuchten Messern. Die Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden. Es ist der sechste Verhandlungstag des Prozesses. Angeklagt ist eine 30-jährige Frau, die bis zum vorläufigen Ende der Beziehung im August vorigen Jahres jahrelang mit Fabians Vater liiert war, und mittlerweile wieder mit ihm zusammen ist. Sie sitzt seit November 2025 in U-Haft.© dpa-infocom, dpa:260527-930-134660/1

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Im Prozess um den gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow schweigt die Angeklagte weiter. Indizien spielen eine zentrale Rolle. Dazu gehört ein auffälliges Auto.

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