Hamburg/Kiel/Schwerin (dpa/lno) - Der vor der Ostseeküste gestrandete Buckelwal sorgte zuletzt bundesweit für Aufmerksamkeit. Doch auch andere Tiere in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg sorgten zuletzt für Schlagzeilen.Ein Wolf und ein totes Walross in HamburgEin Wolf war Ende März durch Hamburg gezogen und hatte im Stadtteil Altona eine Frau verletzt. Inzwischen hält sich das Tier laut Behörden nicht mehr im Stadtgebiet auf.Das 30 Jahre alte Walross starb im März. (Archivbild) Daniel Reinhardt/dpaBekannt und beliebt war er bei vielen Hamburgern: Der Walrossbulle Odin aus dem Tierpark Hagenbeck starb im März im „hohen Alter von 30 Jahren“, wie der Tierpark mitteilte. Sein Tod hinterlasse eine „große Lücke“, hieß es. Eine zwölf Jahre alte Hündin ist in Hamburg mutmaßlich mit einer Luftdruckwaffe angeschossen worden. Das Tier wurde später eingeschläfert, nachdem sich sein Gesundheitszustand nach Angaben der Polizei nicht verbessert hatte. Im Bauch der Hündin sei mindestens ein Gegenstand gefunden worden, der ein Projektil aus einer Luftdruckwaffe sein könnte. Seltene Zwillingsfohlen in Mecklenburg-VorpommernDie in Mecklenburg-Vorpommern seit rund 200 Jahren als verschollen geltende Wildkatze ist erstmals in Vorpommern genetisch nachgewiesen worden. Nach Angaben der Deutschen Wildtier Stiftung gelangen entsprechende Nachweise auf ihren Flächen bei Strasburg (Uckermark) im Landkreis Vorpommern-Greifswald.Im Norden Mecklenburg-Vorpommerns passierte etwas Außergewöhnliches: Auf einem Pferdehof in Hirschburg bei Ribnitz-Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen) brachte eine Stute im April Zwillingsfohlen zur Welt. Primus Maximus und Primus Minimus sind wohlauf. Zwillingsgeburten gelten in der Pferdezucht als äußerst selten, weil die Überlebenschancen bei solchen Geburten meist gering sind.An der Ostsee gibt es nun Zwillingsfohlen. (Archivbild) Bernd Wüstneck/dpaIm Schweriner Zoo kamen im Winter Löwen-Drillinge zur Welt. „Alle drei sind super gut drauf, wohlauf und entwickeln sich entsprechend ihres Alters toll – und auch der Mutter geht es gut“, sagte die Zoologische Leiterin des Zoos, Julia Gottschlich.Katze Lotti und Goldschakal in Schleswig-HolsteinIn einem Baumarkt in Plön hat eine Katze die Herzen von Kunden und Mitarbeitern erobert. Vor etwa zwei Jahren sei die Katzendame Lotti erstmals aufgetaucht, erzählt Mitarbeiterin Jennifer Scheel, die von ihren Kolleginnen und Kollegen „Katzenmutti“ genannt wird. Anfangs habe Lotti nur auf dem Hof herumgestromert und in der Sonne gedöst.„Lotti“ gehört nun zum Inventar eines Baumarkts in Plön. (Archivbild) Marcus Brandt/dpaIm Kreis Plön ist erstmals ein Goldschakalpaar nachgewiesen worden. Damit haben sich die Tiere nach Angaben des Landesamts für Umwelt erstmals in Schleswig-Holstein angesiedelt. Die Tiere seien anhand ihres charakteristischen Heulens identifiziert worden.© dpa-infocom, dpa:260523-930-119242/1

Wochenlang stritt Deutschland über den gestrandeten Buckelwal in der Ostsee. Nun liegt der Kadaver vor der dänischen Insel Anholt. Was sagen die Bewohner dazu?

Der Kadaver des mehrfach gestrandeten Wals liegt vor der dänischen Insel Anholt. Nun soll er in einen Hafen gezogen werden. Inzwischen ist das Tier aufgebläht.

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Für Erschütterung und bundesweites Interesse sorgte der in der Ostsee gestrandeten Buckelwal. Auch andere Tiere beschäftigten die Menschen in Hamburg, Schleswig-Holstein und…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wildtiere in der Großstadt“. Lesen Sie jetzt „Wölfe häufiger mal in Hamburg“.

Ist Deutschland verrückt geworden? Ausländische Medien blicken verwundert bis belustigt auf das Wal-Drama in der Ostsee. Eine niederländische Zeitung fällt ein besonders scharfes…