Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Der Fischer sagt, das Tier sei ihm völlig egal. Der Mann vom Thai-Imbiss sagt, es werde explodieren. Der Mitarbeiter der Naturschutzbehörde sagt, es müsse weg.
Vom Hafen in Anholt sind es ungefähr 20 Minuten zu Fuß zum Kadaver, am Strand entlang. Es ist ein kurzweiliger Spaziergang. Man sieht Flussseeschwalben, Strandläufer, Austernfischer und die eine oder andere ältere Dänin, die nackt in der Sonne liegt. Es sind 15 Grad, die Luft ist warm, eigentlich könnte die Saison beginnen.
Das Problem ist, dass er jetzt im Wasser liegt, fünf Meter vom Ufer, die Haut rostbraun verfärbt, bedeckt von Möwenkot, und sich langsam aufbläht. 15 Tonnen, wie eine Bedrohung. Der Wal, den sie »Timmy« oder Hope nannten, den sie retten wollten, und der nun doch tot ist.
»Ich finde, er sollte hierbleiben. Er ist hier gestrandet, warum sollte man ihn wegschaffen? Vielleicht löst er ja eine Debatte aus, wenn er hier liegt. Über Umweltverschmutzung und so.«












