München (dpa/lby) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will zukünftig mehr auf Kooperation statt Konfrontation setzen - und auch seinen eigenen politischen Stil ändern. „Der Kompromiss ist das Wesen der Demokratie“, sagte Söder bei seiner Regierungserklärung im Landtag. Wer Kompromisse ständig schlechtrede, sei kein guter Demokrat. Die Lage des Landes sei ernst und erfordere einen angemessenen Stil.Söder will zuhörenAn die Opposition gewandt sagte Söder, zuhören sei wichtiger als einander nur zu beschimpfen. Daher nehme er verstärkt an Plenardebatten teil. Und er räumte ein: „Auch ich habe in der Vergangenheit auch hier gegenüber anderen deutliche Worte gewählt.“ Aber er wolle künftig noch stärker darauf achten, dass Ton und Stil der Lage der Demokratie angemessen seien.Söder will „Hüter und Schützer“ seinSöder sagte außerdem, wie er seine eigene Aufgabe versteht: „Als Ministerpräsident und Vorsitzender der mit Abstand stärksten demokratischen Kraft in Bayern sehe ich mich nicht nur als obersten Manager und Kümmerer des Freistaats, sondern auch als Hüter und Schützer der Bayerischen Verfassung und einer liberalen Demokratie.“Die AfD rief er auf, sich von radikalen Inhalten und Personen zu trennen und forderte: „Befreien Sie sich von der Abhängigkeit Moskaus.“© dpa-infocom, dpa:260521-930-109758/1

München (dpa/lby) - Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Landtag einen politischen Ausblick auf die kommenden Jahre geben. Er…

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München (dpa/lby) - Die Landtags-Opposition hat die Regierungserklärung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) als unzureichend kritisiert. Grüne und SPD lobten aber Söders…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Regierungserklärung“. Lesen Sie jetzt „Söders neuer Kompass – Regieren mit Demut und offenen Ohren“.

Die Wirtschaft steckt im Tief und eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht. In seiner Regierungserklärung will der Ministerpräsident dennoch Optimismus wecken.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will sich und das Land neu erfinden. „Die Zeit hält keiner auf“, sagt der CSU-Vorsitzende in seiner Regierungserklärung.

Dass er wandlungsfähig ist, muss Markus Söder niemandem beweisen. Jetzt ist es mal wieder so weit: Es gibt einen ganz neuen Söder – seriös und demütig.