Yuval Abraham schien unsichtbare Kämpfe auszufechten. Der isarelische Filmemacher bewegte den Kopf über seinem dünnen Hals hin und her, öffnete den Mund und schloss ihn wieder, formte Worte, stumm, nur für sich. Er wirkte nicht nervös, so wie man eben nervös sein kann, wenn man womöglich gleich auf die Bühne gerufen wird, um einen der wichtigsten Filmpreise der Welt entgegenzunehmen. Er wirkte, als habe er Angst.
Doku "Naza": Israelischer Minister spricht von „Zusammenarbeit mit dem Feind“
In dem Film berichten israelische Soldaten über Kriegsverbrechen in Gaza. Droht den Filmemachern nun die Aberkennung der Staatsbürgerschaft?










