Stand: 14.09.2026 • 09:08 Uhr
Nach einem russischen Drohnenangriff auf einen Zug in der Ukraine nahe Warschau hat Polens Krisenstab getagt. Seit Wochen gibt es Warnungen vor einer möglichen Zuspitzung, die auch Polen erreichen könnte.
Die Drohnenangriffe auf die Ukraine haben erneut auch Polen alarmiert. In Warschau kam der Krisenstab zusammen. Premierminister Donald Tusk hatte gestern Abend Vertreter der Sicherheitsbehörden zu einer Sondersitzung einberufen. Der polnische Regierungschef erklärte: "Die Eskalation der russischen Aktivitäten wird zur Realität, und die Beispiele dafür rücken immer näher an unsere Grenze heran.“
In zwei grenznahen Regionen Polens gab es Luftalarm, Einwohner hatten Warnmeldungen erhalten. Die russischen Drohnen waren etwa 800 Meter und fünf Kilometer von der polnischen Grenze entfernt auf ukrainischem Territorium eingeschlagen. Dabei wurde unter anderem ein Passagierzug getroffen, der von Kiew nach Warschau fahren sollte.
Polnischer Luftraum nicht verletzt











