Zu sagen, dass die Chefs der KI-Konzerne sich nicht immer einig sind, wäre untertrieben. Open AI gibt es nur deshalb, weil Elon Musk ein Gegengewicht zum damaligen Technologieführer Google etablieren wollte, dem er unterstellte, mit seiner KI-Forschung die Vernichtung der Menschheit zu riskieren. Heute wirft Musk dem Open-AI-Chef Sam Altman vor, das ursprünglich als Non-Profit-Organisation gegründete Unternehmen zweckentfremdet und von ihm gestohlen zu haben. Anthropic wiederum gibt es nur, weil dessen Gründer Dario Amodei bei Open AI aussteigen wollte, mangels Vertrauen in die Ehrlichkeit Altmans, wie er öffentlich bekundet hat. Über Anthropic wiederum hat Musk gesagt, das Unternehmen sei „misanthropisch und böse“.
Risiken von KI: Die Geister, die sie riefen
Die führenden KI-Unternehmen wollen die Entwicklung drosseln. Sie drohe, außer Kontrolle zu geraten. Woher rührt das plötzliche Umsteuern?
Musk wirft Altman vor, OpenAI zu for-Profit gewandelt zu haben; Amodei gründete Anthropic aus Misstrauen; Musk nennt Anthropic „böse". CEO-Rivalitäten ändern KI-Governance und Forschungsrichtung – Signal für Volatilität bei Tech-Entscheidungen und Partnerschaften.












