PfadnavigationHomeSportFußballBundesligaBorussia MönchengladbachTrainerwechselPolanski gefeuert – Vier Namen stehen auf Gladbachs Nachfolger-ListeVon Dirk KrümpelmannStand: 15:59 UhrLesedauer: 2 MinutenEs war die eine Niederlage zu viel: Eugen Polanski ist nicht mehr Trainer von Borussia Mönchengladbach.Borussia Mönchengladbach hat Trainer Eugen Polanski nach drei Niederlagen zum Saisonstart entlassen. Für die Nachfolge gibt es derzeit vier Kandidaten.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenNur wenige Stunden nach dem 0:5 von Freiburg trennte sich Borussia Mönchengladbach von Trainer Eugen Polanski. Kurios: In der vergangenen Saison hatte der Verein ebenfalls bereits nach dem dritten Spieltag den Trainer entlassen – damals Polanskis Vorgänger Gerardo Seoane.„Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft in der Bundesliga nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen“, erklärte Sportchef Rouven Schröder den aktuellen Entschluss: „Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden.“Polanski, der mit null Punkten und zwölf Gegentoren nach drei Spielen einen historischen Fehlstart hingelegt hatte, sagte: „Nach dem gelungenen Klassenerhalt haben wir zu dieser Saison einiges verändert. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen. Das tut mir leid. Ich hoffe sehr, dass die Borussia ganz schnell die Kurve kriegt.“ Wer wird Trainer in Mönchengladbach?Vorerst wird Co-Trainer Jan-Moritz Lichte als Interimstrainer die Mannschaft übernehmen, wahrscheinlich auch am Samstag im Heimspiel gegen Mainz 05. Spätestens in der Länderspielpause soll dann ein neuer Cheftrainer angeheuert werden. Das ist die Liste der Kandidaten: Ole Werner (38), der im Juni von RB Leipzig beurlaubt wurde – obwohl er in seiner ersten Saison mit der Mannschaft die Champions League erreicht hatte. Allerdings: Werner steht offiziell noch in Leipzig unter Vertrag, könnte Ablöse kosten. Horst Steffen (57), der im Februar ausgerechnet nach einem 1:1 gegen Gladbach in Bremen entlassen wurde. Steffen, der bei Borussia bereits als U19-Coach tätig war, hatte zuvor in Elversberg herausragende Arbeit geleistet. Alexander Blessin (53) wurde nach dem Bundesliga-Abstieg bei St. Pauli rausgeworfen, genießt dennoch in der Branche einen guten Ruf. Christian Eichner (43), der beim Karlsruher SC bis zur Trennung im Sommer über Jahre mit seiner ruhigen und sachlichen Art überzeugen konnte.