Die dänische Regisseurin May el-Toukhy war die einzige Solo-Regisseurin im Wettbewerb. Für „Woman Unknown“ hat sie den Hauptpreis in Venedig gewonnen.
Mathilde Arcel (l.), ausgezeichnet als beste Darstellerin für „Woman Unknown“ und May el-Toukhy, Gewinnerin des Goldenen Löwen
Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa
dpa | Sie war die einzige Solo-Regisseurin im diesjährigen Wettbewerb – und nimmt nun den Goldenen Löwen der Filmfestspiele mit nach Hause. Die dänische Regisseurin May el-Toukhy hat für „Woman Unknown“ den Hauptpreis in Venedig gewonnen. Nicht nur sie, auch die Jury-Präsidentin Maggie Gyllenhaal kritisierte die strukturelle Ungleichheit in der Filmbranche, in der noch immer viel mehr Filme von Männern zu sehen sind.
Sie sei es leid, immer wieder über dieses Ungleichgewicht zu sprechen, werde es aber weiterhin tun, sagte Gyllenhaal nach der Preisverleihung. Nun wolle sie aber „einfach nur einen brillant inszenierten Film würdigen, der auf mich wie ein Laserstrahl gewirkt hat“.










