PfadnavigationHomeSportFußballBundesligaBorussia MönchengladbachGladbach in der Krise„Es ist wichtig, dass wir die Wahrheit sagen“ – Schon nach drei Spielen steht Polanski vor dem AusStand: 20:54 UhrLesedauer: 3 MinutenTrainer Eugen Polanski von Borussia Mönchengladbach steht in der KritikQuelle: David Inderlied/dpaBei Borussia Mönchengladbach spitzt sich die Situation zu. Die Mannschaft geht beim SC Freiburg unter. Für Trainer Eugen Polanski könnte es bereits das letzte Spiel gewesen sein.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenBereits nach drei Spieltagen in der Saison der Fußball-Bundesliga erlebt Borussia Mönchengladbach eine enorme Krise. Inklusive Trainerdiskussion. Eugen Polanski könnte vor dem Aus stehen.Am Samstagnachmittag verlor der Traditionsklub beim SC Freiburg 0:5, es war die dritte Niederlage im dritten Ligaspiel. Polanski muss nun wohl um seinen Job bangen. Dabei hatte Gladbachs Manager Rouven Schröder dem Trainer nach der bitteren Niederlage gegen den Aufsteiger SV 07 Elversberg (3:4 nach 3:1-Führung) vor einer Woche noch den Rücken gestärkt.Man wolle gemeinsam die Wende packen. Nach dem Debakel gegen Freiburg scheint der Glaube daran zu schwinden, dass Polanski die Wende schaffen kann.Kriegt der Trainer noch sein Job-Endspiel am nächsten Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05? Oder erfolgt die sofortige Trennung? Schröder sagte Samstagabend nach dem 0:5 beim Fernsehsender Sky: „Wir werden in uns gehen, auch dementsprechend auch mit Eugen zusammen, einfach das Gespräch führen. Auch mit dem Mannschaftsrat und allen, die da beteiligt waren heute, ob wir so weitermachen wollen in der Form.“Lesen Sie auchMan wolle jetzt eine Nacht darüber schlafen. Nach Informationen von „Bild“ ist es möglich, dass eine Trennung noch vor dem Mainz-Spiel erfolgt. Gegen Freiburg fand Gladbach keine Mittel. Die Nerven liegen blank – Kapitän Tim Kleindienst flog mit Gelb-Rot vom Spielfeld. Polanski sagte nach dem Spiel: „Am Ende müssen wir uns so wie nach jedem Spieltag auch in die Augen schauen und dann Dinge besprechen. Und das werden wir tun.“ Glaubt er selbst noch an die Wende? Polanskis Antwort: „Ich bin überzeugt davon, dass wir da rauskommen können, aber trotzdem sollten wir ehrliche Gespräche führen.“Rouven Schröder: „Werden das Gespräch führen“Schröder sagte bei Sky noch: „Wir müssen punkten. Das ist wichtig, und da geht es nicht um Personen.“ Und: „Es ist wichtig, dass wir heute und morgen die Wahrheit sagen, wie es sich gerade anfühlt. Am Ende stehen wir mit null Punkten da. Es geht nicht um einzelne Personen, sondern darum: Wie wollen wir Borussia Mönchengladbach wieder zu Punkten bringen? Das ist die große Frage. Sonst stehen wir jedes Mal wieder so da.“Wiederholt sich sogar quasi die Geschichte? Polanskis Vorgänger Gerardo Seoane wurde vergangene Saison nach nur drei Spieltagen entlassen.Lesen Sie auchSky-Experte Dietmar „Didi“ Hamann sagte Samstagabend zur Zukunft von Polanski in Gladbach: „Du hast keine Spiele zu verschenken. Wenn sie zu der Entscheidung kommen – du willst dem Trainer die Wochen geben, um mit den Spielern zu arbeiten – werden sie es morgen machen und nicht erst nächste Woche.“jwo