Für unseren Newsblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesTrump verteidigt bei 9/11-Gedenkfeier Iran-Krieg 25 Jahre nach 9/11 – USA gedenken der Terroropfer US-Vize Vance erinnert an erschossenen Aktivisten KirkUS-Gericht stoppt Trumps Verschärfung der Briefwahl-RegelnÄrger mit Aufsichtsbehörde: Kimmel zeigt Interview nicht im FernsehenNewsdeskTrump spricht sich für ein vereintes Irland ausUS-Präsident Donald Trump hat sich zur Frage der irischen Einheit geäußert. Er sagte, er würde „ein vereintes Irland sehr begrüßen“, und prognostizierte, dass ein vereintes Irland „irgendwann kommen wird“. Er deutete an, es könne „ebenso gut jetzt geschehen“, und schien den irischen Regierungschef Micheál Martin als denjenigen zu sehen, der dabei helfen könnte, diesen Prozess in Gang zu bringen.„Ich habe Freunde auf beiden Seiten, es sind großartige Menschen. Es sind Iren, wie könnte das etwas Schlechtes sein?“, sagte Trump nach einem Treffen mit Martin in Dublin. An Martin gewandt, fügte Trump hinzu: „Sie haben hier den richtigen Mann, um die Sache voranzubringen.“ Allerdings würde das Vereinigte Königreich auch noch etwas dazu zu sagen haben. „Aber ich denke, es wäre eine großartige Sache“, sagte Trump. Die Aussage sorgte in Irland und Großbritannien am Mittag für große Aufregung.Nur wenig später, während einer Ansprache in der Botschafterresidenz, wiederholte Trump seine Einschätzung und sagte, eine Wiedervereinigung wäre eine „ziemlich coole Sache“. Zugleich scherzte er, auf diese Frage gebe es keine gute Antwort. Bei der Presse sei jede Frage darauf ausgelegt, ihn zu erwischen. „Ich habe, glaube ich, eine nette Antwort gegeben“, sagte Trump.Die Grenze auf der irischen Insel wurde 1921 mit dem Inkrafttreten des „Government of Ireland Act“ gezogen. Anders als Irland, das sich zur unabhängigen Republik abspaltete, blieb Nordirland Teil des Vereinigten Königreichs. Die Frage, ob die Provinz dazugehören oder sich mit Irland wiedervereinigen sollte, führte zu einem jahrzehntelangen, blutigen Bürgerkrieg und spaltet auch heute noch die Gesellschaft.NewsdeskPolitik und Golf: Trump ist in Irland angekommenDonald Trump ist für einen zweitägigen Besuch nach Irland geflogen. Zwar geht es auch um Politik – aber vor allem will der US-Präsident aufs Grün. Zentraler Anlass der Reise ist das Golf-Turnier Irish Open, das auf Trumps Golfresort im westirischen Doonbeg stattfindet. Nach Angaben des irischen Vize-Regierungschefs Simon Harris freut der US-Präsident sich „sehr“ auf seinen Golfplatz an der Westküste Irlands. „Er ist ein Mann, der Golf offensichtlich liebt, und er ist sehr stolz auf sein Resort in Doonbeg und freut sich darauf, dorthin zu fahren“, sagte Harris dem Sender RTÉ, nachdem er Trump am Morgen auf dem Flugfeld in Dublin zu dessen zweitägigen Besuch auf der grünen Insel empfangen hatte.Im Anschluss wurde Trump von der irischen Präsidentin Catherine Connolly vor deren Residenz Áras an Uachtaráin begrüßt. Der US-Präsident reiste begleitet von seinem Sohn Donald Trump Jr. und dessen Familie an. Harris sagte, es sei der erste Besuch von Trumps Enkelkindern in Irland.Geplant sind bis Sonntagabend unter anderem ein Gespräch mit Regierungschef Micheál Martin sowie ein Auftritt vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der US-Botschaft sowie Wirtschaftsvertretern. Am Sonntag will Trump die Schlussrunde des Golf-Turniers verfolgen. 25 Jahre 9/11: Bilder der Gedenkveranstaltung An mehreren Orten in den USA kommen die Menschen zusammen, um an die Terroranschläge aus dem Jahr 2001 zu gedenken.Trump verteidigt bei 9/11-Gedenkfeier Iran-Krieg US-Präsident Donald Trump hat eine Gedenkfeier zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 dazu genutzt, um den Iran-Krieg zu verteidigen. „Wir werden niemals, niemals vergessen. Deshalb kämpfen wir heute. Wir haben keine Wahl. Es kann nur den Sieg geben“, sagte der Republikaner in seiner Rede auf der Gedenkveranstaltung am Pentagon. Trump ergänzte: „Wir würdigen die Soldaten, die gerade jetzt dafür sorgen, dass der weltweit führende Unterstützer des Terrors, die Islamische Republik Iran, niemals eine Atomwaffe besitzen wird.“ Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor in seiner Rede auf der Gedenkfeier gesagt, man habe in den vergangenen sechs Monaten den weltweit bedeutendsten staatlichen Sponsor des Terrorismus in Schutt und Asche gelegt. Tatsächlich aber geht der Konflikt mit Iran weiter – mal mehr, mal weniger intensiv. Luzia GeierUS-Vize Vance erinnert an erschossenen Aktivisten KirkEin Jahr nach dem tödlichen Angriff auf den rechten US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk hat US-Vizepräsident J.D. Vance ihn beim Parteitag der Republikaner gewürdigt. „Es wird in die Geschichte eingehen, dass euer Vater ein großartiger Mann war“, sagte Vance in Dallas im Bundesstaat Texas in Bemerkungen, die an die Kinder Kirks adressiert waren. Die Menge brach daraufhin in „Charlie, Charlie“-Rufe aus. Der rechte US-amerikanische Aktivist Charlie Kirk war am 10. September 2025 erschossen worden, als er auf einem Uni-Campus im Bundesstaat Utah im Freien gesprochen hatte. Kirk machte sich in konservativen Kreisen als Verfechter der Meinungsfreiheit einen Namen. Mit seiner Organisation Turning Point USA besuchte er Hochschulen und forderte Studierende – vor allem solche mit anderer politischer Haltung – zur Debatte heraus. Kritiker warfen ihm rassistische, homophobe, transfeindliche und sexistische Ansichten vor. Als prominenter Vertreter der Bewegung „Make America Great Again“ (MAGA) trug Kirk dazu bei, US-Präsident Donald Trump unter jungen Wählern populärer zu machen. Er galt als enger Vertrauter nicht nur von Vance, sondern auch von Trumps ältestem Sohn, Donald Trump Junior. Der Präsidentensohn würdigte Kirk beim Parteitag der Republikaner als Kämpfer für „Glauben, Familie, Freiheit und Patriotismus“.Luzia GeierRepublikaner fürchten um junge WählerEin Jahr nach der Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk sieht sich die Republikanische Partei von Präsident Donald Trump mit wachsendem Unmut unter jungen Wählern konfrontiert. Obwohl die von Kirk mitgegründete Organisation Turning Point USA (TPUSA) seit seinem Tod stark gewachsen ist, wenden sich Teile der jungen Wählerschaft von Trump ab. Als Hauptgründe für die Unzufriedenheit gelten die hohen Lebenshaltungskosten, der Krieg gegen Iran und die Veröffentlichung von Akten im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Einer Umfrage der Harvard-Universität zufolge gab die Hälfte der US-Bürger zwischen 18 und 29 Jahren an, stark von der Inflation betroffen zu sein. Zudem stößt der Iran-Krieg in dieser Altersgruppe auf die größte Ablehnung. „Die Gräben, die sich bei jüngeren Konservativen und in der Partei im Allgemeinen auftun – die Haltung zu Israel spielt dabei eine große Rolle", sagte Nicole Hemmer, Geschichtsprofessorin an der Vanderbilt-Universität. Es gebe viel Wut über die Wirtschaft und Trumps Außenpolitik.Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen im November könnte die abnehmende Unterstützung junger Wähler für die Republikaner entscheidend sein. Eine Umfrage der Tufts-Universität deutet auf eine hohe Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe hin. Weggefährten Kirks betonten, dass dessen Fähigkeit fehle, auf die Sorgen junger Menschen einzugehen.Luzia GeierBericht: Pentagon verhandelt über Milliarden-Kredit für KI-StartupDas US-Verteidigungsministerium verhandelt einem Medienbericht zufolge über einen Kredit von rund fünf Milliarden Dollar für das KI-Startup Fluidstack. Damit solle die US-Lieferkette für Rechenzentren gestärkt werden, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider. Das Geld solle vom Office of Strategic Capital des Pentagon bereitgestellt werden. Fluidstack würde den Kredit demnach nutzen, um die Lieferkette und die Produktionskapazitäten für bestimmte Komponenten von Rechenzentren auszubauen, anstatt direkt eine neue KI-Anlage zu finanzieren. Das US-Verteidigungsministerium und Fluidstack reagierten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Monat per Dekret die Verwendung ausländischer Ausrüstung im US-Stromnetz, das auch von Rechenzentren genutzt wird, verboten.Dieselpreis in den USA steigt auf Rekordhoch Der durchschnittliche Dieselpreis in den USA ist nach Angaben des Preisportals "GasBuddy" erstmals über die Marke von sechs Dollar pro Gallone (1,36 Euro pro Liter) gestiegen. Die Rekordpreise dürften die Inflation entlang der gesamten Lieferkette wieder anheizen. Jede Lkw-Fahrt, jede Lieferung, jedes Paket und jeder Lebensmitteleinkauf sei nun teurer geworden. Der Preis liegt dem Portal zufolge um etwa 2,30 Dollar pro Gallone über dem Niveau des Vorjahres.Der Krieg der USA und Israels gegen Iran sowie ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen haben das Angebot verknappt. Wegen des eskalierenden Iran-Konflikts kletterten auch die Öl-Terminkontrakte wieder über 100 Dollar pro Barrel. Am Donnerstag erreichten sie den höchsten Stand seit Mitte Mai. Luzia GeierTrump verspricht jedem US-Bürger 5000 Dollar bei Wahlsieg der RepublikanerUS-Präsident Donald Trump hat auf dem Parteitag der Republikaner jedem erwachsenen Bürger der USA eine Zahlung von 5000 Dollar versprochen, falls die Republikaner bei den Zwischenwahlen im November die Kontrolle über den Kongress behalten. Er werde wegen der wirtschaftlichen Stärke des Landes eine entsprechende Dividende ausschütten, wenn seine Partei das Repräsentantenhaus und den Senat gewinne, sagte Trump in Dallas. Die einzige Bedingung sei, dass das Geld in den USA ausgegeben werden müsse, fügte er hinzu. Die Ausschüttung sei wie eine Gewinnbeteiligung an Unternehmen zu verstehen. Aber anders als Unternehmen, die in der Regel nach Gewinnen ausschütten, macht die US-Regierung Miese: Das Haushaltsdefizit ist hoch, der gesamte Schuldenberg überschritt erst kürzlich die Wegmarke von 40 Billionen Dollar. Trumps Vorschlag würde grob überschlagen bei mehr als 245 Millionen Erwachsenen im Land mehr als eine Billion US-Dollar kosten, etwa so viel wie der gesamte Verteidigungshaushalt der Supermacht. Ein entsprechender Beschluss scheint im Kongress daher weder politisch noch finanziell realistisch. Die Idee direkter Zahlungen an US-Bürger ist zudem nicht neu: Bereits im vergangenen Jahr hatte Trump eine Direktzahlung in Höhe von 2000 Dollar ins Spiel gebracht, sie aber dann nicht weiter verfolgt. Das Geld sollte Amerikanerinnen und Amerikaner an den Zolleinnahmen der USA beteiligen - ausgenommen sein sollten Besserverdiener.Mehr zum Thema lesen Sie hier: Luzia GeierTrump über Midterms: eine der wichtigsten Wahlen der US-GeschichteUS-Präsident Donald Trump hat die in knapp zwei Monaten anstehenden Midterms als „eine der wichtigsten Wahlen in der Geschichte“ der USA bezeichnet. Wenn man die Zukunft des Landes den „radikal linken Demokraten“ überlasse, werde das die USA für das nächste Jahrzehnt zurückwerfen, warnte Trump beim Parteitag seiner Republikaner in Dallas im Bundesstaat Texas. „Das wäre eine Tragödie“, fuhr er fort. Trump, der zu Superlativen neigt und auch schon zuvor Abstimmungen als die jeweils wichtigsten in der US-Geschichte bezeichnet hatte, rief seine Landsleute mit Nachdruck dazu auf, die Republikaner zu wählen. Bei den sogenannten Midterms am 3. November wird rund ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben und außerdem das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt. Üblich ist, dass die Partei des Präsidenten dabei Sitze verliert. Trump erwähnte das in seiner Rede - und gab sich kämpferisch: „Wir werden das ändern.“Trump wiederholte in seiner Rede unter dem Jubel seiner Anhänger auch die falsche Behauptung, dass er bei der Präsidentenwahl 2020 um den Sieg betrogen worden sei. Er war damals dem Demokraten Joe Biden unterlegen.Luzia GeierDemokrat überrascht mit Video auf Parteitag der RepublikanerKnapp zwei Monate vor den Kongresswahlen in den USA hat der Demokrat John Fetterman beim Parteitag der Republikaner für eine Überraschung gesorgt. „Warum stehe ich heute hier und spreche zu Ihnen? Weil ich, nun ja, ein Demokrat mit gesundem Menschenverstand bin“, sagte der Senator aus Pennsylvania in einer Videobotschaft auf dem republikanischen Parteitag in Dallas. „Ich werde immer zu Amerika stehen. Ich werde Extreme, den Sozialismus und diese antiamerikanische Lebensweise stets ablehnen.“Fetterman stellte Präsident Donald Trump als Kämpfer für die Stahlindustrie dar – ein Kernanliegen des Senators. Fetterman gilt im Kongress als Grenzgänger. Immer wieder gab es Spekulationen über einen möglichen Parteiwechsel.Mit seinen Bemerkungen nahm er nun offenbar Bezug auf die demokratischen Sozialisten in seiner Partei, die sich in vielen Vorwahlen gegen moderate Konkurrenten durchsetzten. US-Medien werteten seine Botschaft an die Republikaner als Beleg für die wachsende Entfremdung von seiner Partei. Fettermans Videobotschaft führte einen Redebeitrag des Republikaners David McCormick ein, dem anderen Senator aus Pennsylvania. McCormick sei ein „großartiger Amerikaner“ und ein „großartiger Senator“, auch wenn er einer anderen Partei angehöre, sagte Fetterman.Mehr ladenTickarooLive Blog Software