Der Kryptounternehmer sagte dem Bericht zufolge, er spende die 36 Millionen Pfund, um einen »fairen Kampf« bei den Wahlen zu gewährleisten. Ein neues Parlament wird im Vereinigten Königreich planmäßig erst 2029 wieder gewählt.Reform war in den vergangenen Wochen mehrfach durch mutmaßliche Spendenskandale in die Schlagzeilen geraten. Die Polizei untersucht in einer Investigativrecherche erhobene Vorwürfe, die nahelegen, dass hochrangige Parteivertreter versucht haben, Spenden aus ausländischen Quellen zu verschleiern. Für die Annahme von Geldern gelten in Großbritannien strenge Regeln.
Gegen Farage läuft zudem eine parlamentarische Untersuchung, nachdem er 2024 ein Geldgeschenk in Höhe von fünf Millionen Pfund (5,8 Millionen Euro) erhalten und nicht angegeben hatte. Der einstige Brexit-Vorkämpfer sagt, dass es sich nicht um eine Spende, sondern um ein persönliches Geschenk ohne Bedingungen gehandelt habe.Im Sommer war Farage wegen der Vorwürfe und der daraus resultierenden Untersuchung von seinem Parlamentssitz zurückgetreten, er ließ sich in der nötig gewordenen Nachwahl im Wahlkreis Clacton aber erneut wählen. Beobachter sehen den Reform-Chef inzwischen als geschwächt an, in Umfragen ist Reform nicht mehr so stark wie vor einigen Monaten.










