Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd, spricht über die Lage der größten deutschen Reederei, die Perspektiven nach dem Tod des Großaktionärs Klaus-Michael Kühne und darüber, welche Rolle der Klimaschutz im Unternehmen künftig noch spielen soll.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenEine Summe von rund 29 Milliarden Euro verdiente Hapag-Lloyd als Folge der Pandemie von 2021 bis 2023. Seither sinkt das Konzernergebnis wieder deutlich. Für das erste Halbjahr 2026 schreibt Deutschlands größte Reederei, an der die Stadt Hamburg mit 13,9 Prozent beteiligt ist, 148 Millionen Euro Nettoverlust. Die Lage der Schifffahrt bleibt volatil. Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen, 60, sagte WELT AM SONNTAG, wie die weltweit fünftgrößte Container-Linienreederei auf aktuelle Kriege und Krisen reagiert und welche Rolle der Klimaschutz künftig spielt.WELT AM SONNTAG: Herr Habben Jansen, in der ersten Jahreshälfte wurde das Ergebnis von Hapag-Lloyd durch den Irankrieg um 600 Millionen US-Dollar belastet, so sagten Sie, unter anderem durch höhere Treibstoffkosten. Haben Sie eigentlich ein eigenes Team, das die Auswirkungen dieses und anderer Kriege für Hapag-Lloyd analysiert und sie zu minimieren versucht?Rolf Habben Jansen: Natürlich gibt es bei uns Teams, die sich darauf fokussieren. Aber wir haben es ja leider über die vergangenen Jahre öfter mit Kriegen zu tun gehabt. Wir haben ein Protokoll und interne Prozesse dafür, wie wir damit umgehen. Alle im Unternehmen wissen, was sie zu tun haben.WAMS: Müssen Sie im Unternehmen mehr Expertise aufbauen, in Kooperation zum Beispiel auch mit der Nato oder mit der Deutschen Marine?Habben Jansen: Es ist wichtig, dass man – wenn es Krisen gibt – den richtigen Zugang zu allen Behörden hat. Aber auch da lernt man dazu. Und es ist nicht so, dass wir dafür viele zusätzliche Leute eingestellt hätten.WAMS: Haben Sie bei Hapag-Lloyd Probleme mit hybriden Attacken?Habben Jansen: Es ist klar, dass das ganze Thema rund um Cyberattacken und hybride Attacken immer wichtiger wird. Wir tun auch da alles, um solche Attacken abzuwehren. Aber es ist natürlich unmöglich, dass man sich zu 100 Prozent schützen kann.WAMS: Ihre Schiffe sind vorerst weg vom Persischen Golf. Ist das Thema des Irankriegs damit für Sie erstmal erledigt?Habben Jansen: Unsere Schiffe sind da raus. Und wir gehen im Moment auch nicht rein. Die Routen, die wir normalerweise in Richtung des nördlichen Persischen Golfs betreiben, die haben wir im Moment nicht. Teile dieser Ladung werden nun über Land transportiert, das geht teilweise über Oman, teilweise über Saudi-Arabien. Aber natürlich haben wir damit nicht die Kapazität, die wir normalerweise einsetzen können. Und ein zusätzliches Problem ist, dass man die leeren Container nur sehr schwer wieder aus der Region herausbekommt. Von daher haben wir, so wie alle anderen großen Reedereien auch, dort im Moment sehr, sehr viele Boxen.Lesen Sie auchWAMS: Wie kommen Ihre Schiffe an die Arabische Halbinsel heran?Habben Jansen: Am meisten Ladung geht dabei derzeit über das Mittelmeer und den Suezkanal.WAMS: Also vor allem über Ihre Allianz Gemini Cooperation gemeinsam mit der dänischen Reederei Maersk.Habben Jansen: Ja, nicht nur, aber auch.WAMS: Der Panamakanal weist derzeit sehr niedrige Wasserstände auf, bedingt durch das Wetterphänomen El Nino im Pazifik. Hat das Auswirkungen auf Ihre Routenplanung mit Blick auf Nord- und Südamerika?Habben Jansen: Ja, das hat Auswirkungen. Man kommt nur mit weniger Tiefgang durch den Panamakanal. Und weil dadurch auch weniger Slots für Container auf den Schiffen verfügbar sind, muss man das eine oder andere umstellen. Wir versuchen zum Beispiel, jetzt wieder mehr Schiffe durch die alten Schleusen zu bekommen, da gibt es noch Kapazität. Das Problem besteht hauptsächlich in den neuen Schleusen für die größeren Schiffe. Das hat insgesamt Einfluss auf die Routenplanung. Aber das ist für uns nicht völlig neu. Vor ein paar Jahren hatten wir diese Problematik am Panamakanal auch schon. Damit muss man einfach umgehen.WAMS: Fahren Ihre Schiffe derzeit häufiger um Südamerika herum?Habben Jansen: Im Moment nicht, aber das wäre natürlich eine Alternative.WAMS: Ende August ist Klaus-Michael Kühne gestorben. Er spielte als Großaktionär eine wesentliche Rolle bei der Sicherung von Hapag-Lloyd als eigenständiges Unternehmen. Verändert sein Tod etwas für Sie im Alltagsgeschäft?Habben Jansen: Das erwarte ich nicht. Im Zusammenhang mit seinen Anteilen ist alles gut geregelt. Und es gibt die sogenannte Pooling-Vereinbarung zwischen den auf Seiten von Klaus-Michael Kühne beteiligten Unternehmen, dem Unternehmen CSAV und der Stadt Hamburg, die insgesamt rund 74 Prozent an Hapag-Lloyd halten.WAMS: Diese Anteilseigner haben vereinbart, dass sie miteinander agieren und die Eigenständigkeit von Hapag-Lloyd sichern, etwa gegen feindliche Übernahmeversuche.Habben Jansen: Diese Pooling-Vereinbarung zwischen CSAV und der Kühne Maritime GmbH / Kühne Holding AG läuft noch bis Ende 2030. Von daher erwarte ich aktuell keine Veränderungen.WAMS: In den vergangenen Jahren hat sich Hapag-Lloyd sehr stark mit Beteiligungen an Terminals aufgestellt, mit dem eigens gegründeten Tochterunternehmen HGT. Das ist unter anderem am Hamburger HHLA-Terminal Altenwerder und am Container Terminal Wilhelmshaven beteiligt und demnächst auch am Eurogate-Terminal in Hamburg. Welche Rolle spielen die deutschen Häfen für Sie in Zukunft in einem wesentlich größeren Terminal-Netzwerk, das Sie aufbauen?Habben Jansen: Die deutschen Terminals spielen nach wie vor eine sehr große Rolle. Hamburg bleibt unser Heimathafen, mit Beteiligungen in Altenwerder und künftig auch am Eurogate-Terminal. Ich erwarte, dass insgesamt mehr Volumen von Hapag-Lloyd zu den deutschen Häfen kommt. Das ist heute schon so, wenn man alles zusammenrechnet. Wir schlagen in Hamburg, in Bremen und in Wilhelmshaven mehr Ladung um als vor unserer Beteiligung am JadeWeserPort – auch deshalb, weil zum Beispiel ein Teil der Transshipment-Ladung, die früher in Rotterdam abgefertigt wurde, jetzt in Wilhelmshaven abgefertigt wird.Lesen Sie auchWAMS: Sie sehen die deutschen Häfen nun gemeinsam als Deutsche Bucht?Habben Jansen: Am Ende ist das ein Wettbewerb zwischen den deutschen Nordhäfen und den Westhäfen wie Rotterdam und Antwerpen. Als Umschlaghafen ist Hamburg wegen der langen Revierfahrt über die Unterelbe natürlich nicht ideal. Deswegen haben wir uns damals entschieden, uns auch in Wilhelmshaven zu engagieren. Und heute sehen wir, dass da deutlich Volumen hinzugekommen ist. Das hat sehr viel damit zu tun, dass Wilhelmshaven ein Transshipmenthafen ist, an dem viel Ladung auf kleineren Schiffen weiter in die Region transportiert wird oder von dort auf die Überseeschiffe kommt.WAMS: HGT will sich am Terminal von Maersk auf der Maasvlakte in Rotterdam beteiligen. Maersk ist Ihr Partner in der Allianz Gemini Cooperation. Warum wollen Sie die Beteiligung in Rotterdam?Habben Jansen: Es geht auch darum, dass wir uns dort Kapazität sichern. Wir sind bislang die einzige große Reederei, die in Rotterdam keine Beteiligung hat. Und in Rotterdam, Europas größtem Hafen, schlagen wir jedes Jahr einige Millionen Container um. Da ist es einfach wichtig, dass man einen garantierten Zugriff auf Kapazität hat. In der Vergangenheit haben wir dort auch mit anderen Terminalbetreibern gesprochen. Doch das ist dann nie zum Abschluss gekommen. Und mittlerweile arbeiten wir operativ mit Maersk in der Gemini Cooperation zusammen. Die Anlage des Maersk-Unternehmens APMT ist ein hochleistungsfähiger Terminal, der auch noch weiter ausgebaut wird. Von daher ist das eine logische Entscheidung.WAMS: Wie läuft Ihr neuer Terminal im nordägyptischen Damietta vor dem Hintergrund, dass es immer noch sehr schwierig ist, den Suezkanal zu passieren?Habben Jansen: Im Moment ist die Situation im Hafen gut, und wir haben einen vernünftigen Plan, um das Volumen hochzufahren – insbesondere vom vierten Quartal an und Anfang kommenden Jahres. Insofern bietet das auch gute und langfristige Perspektiven für Damietta.WAMS: Wo wollen Sie mit HGT in absehbarer Zeit in Beteiligungen an Terminals investieren?Habben Jansen: In Standorte, die für die Reederei wichtig sind und wo es zugleich auch wirtschaftlich Sinn ergibt. Dazu passt dann zum Beispiel die Maasvlakte in Rotterdam, dazu passt aber auch das Neubauprojekt in Aracruz in Brasilien, das wir früher im Jahr angekündigt haben. Es gibt allerhand Projekte, an denen gearbeitet wird, aber am Ende weiß man nie, was zum Abschluss kommt. Wenn man sich die vergangenen zwei, drei Jahre anschaut, dann war HGT recht erfolgreich beim Abschluss von Beteiligungen und bei der Zuteilung von Konzessionen.WAMS: Warum sind Beteiligungen an Terminals für Hapag-Lloyd so wichtig?Habben Jansen: Vor zehn oder 15 Jahren hatten wir einfach nicht ausreichend Kapital, um in Terminals zu investieren. Damals waren MSC und Maersk insbesondere, aber auch Cosco und CMA CGM deutlich aktiver – im Gegensatz zu uns, ONE, Evergreen und einigen anderen. Wir arbeiten daran, jetzt aufzuholen, und sind dabei mit HGT auf einem guten Weg. Terminalkapazität ist knapp, im Moment vor allem zum Beispiel auch in Asien.Lesen Sie auchWAMS: Was wollen Sie gemeinsam mit Maersk in der Gemini Cooperation in den kommenden Jahren weiterentwickeln?Habben Jansen: Wir wollen so effizient wie möglich sein. Unseren Kunden 90-Prozent-Fahrplan-Zuverlässigkeit zu liefern, steht dabei im Vordergrund. Und dann muss man Schritt für Schritt daran arbeiten, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Wir wollen mit Maersk eine langjährige operative Kooperation aufbauen, in der beide partnerschaftlich miteinander umgehen und jedes Jahr wieder versuchen, etwas besser zu werden. Bis jetzt funktioniert das gut. Wir schauen schon in Richtung 2027, und es gibt allerhand Ideen und Austausch. Weil die Zusammenarbeit aber noch relativ jung ist, gibt es auch noch viel Verbesserungspotential.WAMS: Passen die Unternehmenskulturen von Hapag-Lloyd und Maersk gut zusammen?Habben Jansen: Wir sind beide nordeuropäische Carrier und liegen von den Unternehmenskulturen her schon eng zusammen. Die Unterschiede mit unseren früheren Allianzpartnern aus Taiwan, Japan oder Korea waren da durchaus größer. Und wir haben jetzt nur einen Partner, mit dem wir uns einigen müssen. Zuvor waren wir in Allianzen mit sechs und vier Partnern. Mit Maersk sind wir uns einig darin, dass die Hauptziele der Gemini Cooperation Effizienz und Qualität sind.WAMS: Hapag-Lloyd will die israelische Reederei ZIM übernehmen, die israelische Regierung ist offiziell aber strikt dagegen. Was stimmt Sie optimistisch, dass das doch noch klappt?Habben Jansen: Das Konzept, das wir vorgestellt haben, ist in vielen Bereichen eine Verbesserung – und auch für den Staat Israel gegenüber dem Status Quo. Insbesondere in den vergangenen ein- bis eineinhalb Monaten ist die inhaltliche Diskussion mit den israelischen Behörden deutlich intensiver geworden. Und das hilft immer. Wenn man miteinander ins Gespräch kommt, versteht man auch besser die Sorgen der anderen Seite. Und dann kann man auch Wege finden, um diese Sorgen zu adressieren. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass unser Konzept sehr gut ist und dass wir die israelischen Behörden davon überzeugen können.WAMS: Die israelische Regierung nimmt vor allem Anstoß daran, dass zwei Staatsfonds aus Saudi-Arabien und Katar zu den Eignern von Hapag-Lloyd zählen, mit 10,2 und 12,1 Prozent der Anteile.Habben Jansen: Ich verstehe, dass diese Sorge geäußert wird. Man muss aber auch darauf hinweisen, dass die Anteilseigner keinen direkten Einfluss auf das Tagesgeschäft haben. Wir waren mit unseren Schiffen in den vergangenen drei Jahren jede Woche in Israel, und unsere arabischen Investoren haben uns in den vergangenen Jahren immer gut dabei unterstützt, das Unternehmen weiterzuentwickeln.WAMS: Der internationalen Schifffahrtsorganisation IMO ist es im vergangenen Jahr nicht gelungen, das von vielen Mitgliedstaaten zuvor angestrebte Ziel von 2050 für eine klimaneutrale Schifffahrt durchzusetzen. Vor allem die USA haben das verhindert. Welches Ziel verfolgt Hapag-Lloyd beim Klimaschutz?Habben Jansen: Wir haben über die Jahre sehr viel in den Klimaschutz investiert und werden das in Zukunft auch weiter tun. Am Ende muss die Schifffahrt sauberer werden und die Emissionen reduzieren. Es wäre natürlich besser, wenn es da auch international ein Level-Playing-Field für alle gäbe – und dass die IMO tatsächlich entscheidet, wohin die Entwicklung gehen soll.Lesen Sie auchWAMS: Wie sieht es in der Schifffahrt allgemein derzeit aus?Habben Jansen: Im Orderbuch der Branche sieht man, dass sehr viele Antriebe mit tiefgekühltem, verflüssigtem Erdgas geplant sind. Und auch einige auf der Basis von Methanol. Beides ist besser als das, was wir heutzutage haben, denn es senkt CO2- ebenso wie Partikel-Emissionen. Das ist schon ein Schritt in Richtung saubere Schifffahrt. Man muss aber auch realistisch sein: Diese alternativen Treibstoffe, die man am Ende braucht, um tatsächlich klimaneutral zu werden, die sind im Moment noch nicht ausreichend verfügbar. Und aller Wahrscheinlichkeit nach wird das auch noch eine Weile dauern.WAMS: Kernreaktoren als Antriebe für Handelsschiffe werden in Fachkreisen seit Jahren immer wieder diskutiert. Nehmen Sie das ernst, als Teil der Klimadiskussion in Ihrer Branche?Habben Jansen: Ja, ich nehme es schon ernst. Ich glaube, wenn man zehn, 15 Jahre nach vorn schaut, kann Kernenergie als Antrieb eine echte Alternative sein, insbesondere für ganz große Containerschiffe. Allerdings wird das nicht die Art von Reaktoren sein, mit denen wir heutzutage Strom erzeugen. Wir sprechen dabei über eine andere Technik, die wesentlich sicherer ist und an der insbesondere auch in den USA, aber auch in anderen Ländern, intensiv geforscht wird. Und das ist vielversprechend. Wenn man den Klimaschutz ernst nimmt, dann muss man einfach sehr vorsichtig sein, um gewisse Alternativen nicht zu schnell abzulehnen. Und deswegen glaube ich auch, dass man Kernenergie wenigstens prüfen muss – auch, wenn sie vor 2035 sicher nicht in einen kommerziellen Einsatz kommen wird.WAMS: Sie sind seit zwölf Jahren Chef von Hapag Lloyd und haben enorm viel erlebt – die Fusion mit anderen Reedereien, die Pandemie, und in deren Folge gewaltige Windfall Profits. Dann wieder einen sehr schwierigen Schifffahrtsmarkt. Was motiviert Sie, in den kommenden Jahren weiterzumachen?Habben Jansen: Ich bin seit zwölf Jahren hier, und es war noch nie langweilig. Und wenn man versucht, nach vorne zu schauen, dann wird es auch nicht langweilig. Am Ende ist man motiviert von einer Aufgabe, die herausfordernd und nicht jeden Tag gleich ist. Und ich werde natürlich motiviert von den Teams und den Menschen, mit denen ich hier zusammenarbeiten darf. Deswegen komme ich jeden Tag ins Büro. Wenn man nicht mehr jeden Tag mit einer gewissen Arbeitsfreude ins Büro kommt, dann muss man umdenken und sich entscheiden, etwas anderes zu tun. Ich habe jetzt einen Vertrag bis 2029, und mein Plan ist es, den zu erfüllen. Danach schauen wir weiter.Der Niederländer Rolf Habben Jansen, 60, ist seit Juli 2014 Vorstandsvorsitzender von Hapag-Lloyd mit Hauptsitz am Ballindamm in Hamburg. Er führte Deutschlands größte Reederei in zwei Fusionen, zunächst mit der Containersparte der chilenischen Reederei CSAV und danach mit der arabischen Reederei UASC. Vor seiner Zeit bei Hapag-Lloyd arbeitete Habben Jansen unter anderem bei DHL und beim Logistikunternehmen Damco. Hapag-Lloyd ist mit derzeit rund 19.600 Beschäftigten in 139 Ländern und einer Flotte von etwa 300 eigenen und gecharterten Schiffen die fünftgrößte Container-Linienreederei der Welt. Rund 1500 Menschen arbeiten in der Hamburger Konzernzentrale. Olaf Preuß ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG für Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit mehr als 30 Jahren über die maritime Wirtschaft, über Schifffahrt, Häfen und Werften.