PfadnavigationHomePolitikDeutschlandMecklenburg-Vorpommern„Sie polarisiert, denkt nur an sich“ – CDU-Politiker attackieren Manuela SchwesigStand: 05:00 UhrLesedauer: 2 MinutenManuela SchwesigQuelle: Philip Dulian/dpaFür die CDU in Mecklenburg-Vorpommern wird die Landtagswahl zur Zitterpartie: Die Partei steht bei sieben Prozent und kämpft um den Wiedereinzug. Beim Wahlkampf von Schwesig beklagt sie „Polarisierung“.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenAuf den letzten Metern des Wahlkampfs wächst die Nervosität bei der CDU: „Die Lage der CDU Mecklenburg-Vorpommern ist gerade alles andere als schön. Die Sorge vor dem Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde ist da“, sagte Marc Reinhardt, stellvertretender Fraktionschef der CDU im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, dem „Tagesspiegel“. Er aber sei Optimist und wolle „Richtung 10 Prozent“, was „bescheiden genug“ sei. In jüngsten Umfragen liegt die CDU vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern bei 7 Prozent. Gewählt wird am 20. September. Bei der letzten Wahl 2021 hatte die CDU 13,3 Prozent errungen.„Viele Menschen sind unzufrieden, die Bundesregierung gibt keinen Rückenwind. Man wird öfter auf Herrn Merz angesprochen“, sagte Reinhardt. Das eigentliche Problem bestehe aber darin, dass Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) einen „inhaltsleeren Populismus-Wahlkampf“ betreibe: „Sie polarisiert, denkt nur an sich. Die CDU gerät so zum Mühlstein zwischen ganz rechts und links.“„Es gibt nach den Umfragen die Gefahr, dass die CDU aus dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern herausfällt“, sagte auch Eckhardt Rehberg, früherer Partei- und Fraktionschef der CDU Mecklenburg-Vorpommern.Rehberg machte ebenfalls Schwesig und die Bundesregierung für die schlechten Umfragewerte der CDU verantwortlich. „Ein Grund für die bedrohliche Schwäche der CDU ist Frau Schwesigs Polarisierung. Sie macht mit ihrem Wahlkampf die AfD stark, wie die Umfragen zeigen“, sagte Rehberg: „So macht jeder, der nur etwas Frust in der Seele hat, sein Kreuz bei der AfD.“ Lesen Sie auchAußerdem ziehe Schwesig „Stimmen aller anderen Parteien ab, versucht sich also als Woidke-Kopie“. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte 2024 einen AfD-oder-ich-Wahlkampf geführt und damit Wechselwähler für sich gewonnen. Rehberg sagte, Schwesig solle ein „staatsbürgerliches Interesse“ daran haben, dass die CDU dem Landtag in den nächsten fünf Jahren angehöre. „Ich zweifle aber, dass sie so denkt.“„Natürlich leidet die CDU unter dem miesen Ansehen der Bundesregierung“, sagte Rehberg: „Ich weiß, dass Friedrich Merz unbeliebt ist, kenne die Gerüchte über einen Kanzlerwechsel. Personaldebatten aber sollte die CDU erst nach dem 20. September führen.“nw
Mecklenburg-Vorpommern: „Sie polarisiert, denkt nur an sich“ – CDU-Politiker attackieren Manuela Schwesig - WELT
Für die CDU in Mecklenburg-Vorpommern wird die Landtagswahl zur Zitterpartie: Die Partei steht bei sieben Prozent und kämpft um den Wiedereinzug. Beim Wahlkampf von Schwesig beklagt sie „Polarisierung“.









