Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesIsrael greift Hügelkette an – Explosion löst Beben der Stärke 4,1 ausUN-Bericht: 46 000 Menschen nach Eskalation in Jemen vertriebenHuthi rücken in Jemen auf strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab vor Greenpeace: Ölteppich breitet sich in Straße von Hormus ausIsrael will unterirdische Hisbollah-Basis in Südlibanon zerstört habenSaudische Ölpipeline, die den Hormus-Kanal umgeht, nach Angriffen stillgelegtDie wichtige Ost-West-Ölpipeline Saudi-Arabiens, die als Ausweichroute für Lieferungen dient, die die Straße von Hormus nicht passieren können, wurde nach mehreren Angriffen vorsorglich stillgelegt. Das teilte das Energieministerium des Königreichs mit. Die Angriffe führten zu mehreren Verletzten, und Einsatzkräfte ergreifen derzeit Maßnahmen, um die Pipeline zu sichern und ihre Sicherheit zu überprüfen, so das Ministerium auf X. Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf Angaben von US-Regierungsbeamtenseite, dass die mehr als 1200 Kilometer lange Pipeline durch Drohnen angegriffen worden sei, die aus dem Irak gestartet sein sollen. Nach einer ersten Analyse seien Pumpstationen getroffen worden, die sich neben der Pipeline befinden, berichtete CNN weiter. Das für die Region zuständige US-Kommando Centcom lehnte auf Anfrage einen Kommentar zu dem Bericht ab. Die Pipeline war Berichten zufolge bereits Ende Juli von Verbündeten Irans vom Irak aus attackiert worden. Sie hat seit Beginn des Iran-Kriegs eine noch größere Bedeutung bekommen. Die Ölpreise sind in dieser Woche stark gestiegen, wobei Brent-Rohöl erneut über 100 US-Dollar pro Barrel gehandelt wird, da sich die Kämpfe im gesamten Nahen Osten verschärft haben – mit Angriffen der Huthi auf saudische Energieanlagen und US-Luftangriffen auf iranische Öltanker.Auswärtiges Amt verurteilt Huthi-Vorgehen in Jemen Das Auswärtige Amt äußert sich besorgt über die jüngsten Entwicklungen in Jemen und der Straße von Bab al-Mandab. Iran und die verbündeten Huthi-Rebellen vor Ort versuchten schon seit Wochen, die internationale Schifffahrt einzuschränken, „in Geiselhaft zu nehmen“, sagt ein Ministeriumssprecher in Berlin. Dazu werde Saudi-Arabien und die Regierung in Jemen ins Visier genommen. „Das verurteilen wir“, sagt der Sprecher. „Bei zunehmender Kontrolle … über diesen Seeweg drohen dann natürlich weitere Einschränkungen von Öl- und auch LNG-Lieferungen aus der Region mit den entsprechenden negativen Auswirkungen für die Versorgungslage auf dem Weltmarkt.“Unterdessen warnt der Verband deutscher Reeder (VDR) mit Blick auf die Lage im Nahen Osten vor einer zunehmenden Gefahr für Handelsschiffe. „Für die Schifffahrt im Roten Meer verschärft sich die Sicherheitslage erneut“, erklärt der in Hamburg ansässige Verband. Mit der Einnahme einer strategisch wichtigen Insel in der Meerenge Bab al-Mandab durch die mit Iran verbündete Huthi-Miliz verschärfe sich die Lage erheblich. „Für Schiffe, die die Meerenge weiterhin passieren, steigt das Risiko“, warnt der VDR. „Für Reedereien, die das Gebiet derzeit umfahren, rückt eine Rückkehr auf die direkte Route durch das Rote Meer in noch weitere Ferne.“Anna SchimppIrans Vizepräsident gratuliert Huthi nach Vormarsch in JemenIrans Vizepräsident hat der Huthi-Miliz nach ihrem Vormarsch an der Küste zum Roten Meer gratuliert. „Wir freuen uns über die Siege des heldenhaften Volkes Jemens“, schrieb Mohammed Resa Aref an die mit Teheran verbündete Miliz gerichtet auf X. Zuvor hatten die militant-islamistischen Huthi eine strategisch wichtige Insel am südlichen Ende des Roten Meeres eingenommen und sich damit in eine starke Position gebracht, die Meerenge Bab al-Mandab zu kontrollieren. Seit Jahren tobt in Jemen ein Bürgerkrieg. In den vergangenen Tagen hatten die Huthi im Kampf gegen Kräfte der international anerkannten Regierung, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, militärische Erfolge verzeichnet.Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen den USA und Iran sprach der israelische Militärexperte Danny Citrinowicz von einem Rückschlag für den Westen. So schrieb er auf X:„Im Mittleren Osten hat es selten ein strategisches Versagen dieser Größenordnung gegeben.“Danny CitrinowiczUnd weiter: „Was in den letzten Tagen geschehen ist, ist daher nicht einfach nur ein saudisches Problem. Es ist ein internationales Problem“.Bernd DörriesKairoIsrael greift Hügelkette an – Explosion löst Beben der Stärke 4,1 ausEs war eine Atmosphäre wie an Silvester. Die israelische Armee veröffentlichte am Donnerstagabend Videos, die zeigen, wie sich Soldaten versammelt haben, die Handys zücken – um das Feuerwerk im Nachbarland zu bewundern. Wenig später explodierten im Süden von Libanon 1,1 Millionen Kilogramm Sprengstoff, offenbar in einer einzigen koordinierten Explosion, die ein Beben mit 4,1 auf der Richterskala auslöste. Auf israelischer Seite gab es ein großes „Ah“ und „Oh“, als die Explosion den Himmel orange färbte. In Libanon hielt sich die Begeisterung in Grenzen.Der Angriff auf den sogenannten Al-Taher-Ridge war seit Tagen erwartet worden. Das ist eine Hügelkette, in die die vom Iran unterstützte Hisbollah mehrere Tunnelsysteme gebohrt hatte, um von dort die Angriffe auf Israel zu steuern. Seit Wochen hatten sich israelische Truppen trotz Waffenstillstand in der Gegend vorgekämpft, auch weil Wahlkampf ist in Israel und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Erfolge braucht.Die Hisbollah-Tunnel wurden als Hochburg stilisiert, als eine der entscheidenden Schlachten. Herausgekommen ist eine große Explosion, aber viele Fragen blieben offen. Israel hatte in den Wochen zuvor von Hunderten Hisbollah-Kämpfern gesprochen, die sich in der Festung aufhalten sollen, dazu einige iranische Revolutionsgardisten. Davon ist nun aber keine Rede mehr.In Libanon wird über ein Abkommen zwischen Hisbollah und Libanon spekuliert, das den Abzug der Kämpfer ermöglicht haben könnte. Das israelische Arme Radio meldete allerdings, man habe den Kämpfern angeboten, sich zu ergeben; diese hätten das Angebot aber nicht angenommen.Ob und wie viele Tote es gab, bleibt unklar. Die Hisbollah hatte in den Tagen zuvor ein Angebot des libanesischen Staates ausgeschlagen. Der wollte die reguläre Armee auf den Ali Al-Taher Ridge schicken, um einen Abzug zu verhindern. Die Hisbollah kündigte an, bis zum Ende zu kämpfen, Iran gewarnt, die Angriffe der Israelis mit eigenen Gegenschlägen zu beantworten. Nichts davon passierte. Die Hisbollah versucht nun, die Niederlage kleinzureden. Viele Libanesen verstehen aber nicht, warum die Gruppe den Bergrücken lieber den Israelis überließ, als ihn der eigenen Armee zu übergeben. UN-Bericht: 46 000 Menschen nach Eskalation in Jemen vertriebenIm Zuge der neuen Eskalation in Jemen sind UN-Daten zufolge mehr als 46 000 Menschen in die Flucht getrieben worden. „Familien werden gezwungen, in diesem Konflikt zum zweiten oder dritten Mal zu fliehen, wobei ihnen fast nichts mehr geblieben ist“, sagte die Chefin der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Amy Pope, laut einer Mitteilung.In der Nacht hätten Berichten zufolge viele Menschen die Hafenstadt Mokka mit ihren Habseligkeiten verlassen, hieß es. Die Huthi-Miliz hatte die strategisch wichtige Stadt am Donnerstag eingenommen. In einigen Gebieten des Bürgerkriegslands sollen ganze Dörfer verlassen worden sein. IOM forderte die Konfliktparteien auf, humanitären Zugang zu garantieren und die Sicherheit von Helfern zu gewährleisten.Huthi rücken in Jemen auf strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab vor Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz haben jemenitischen Regierungsquellen zufolge die gesamte Küste des Roten Meeres in Jemen und strategisch wichtige Inseln eingenommen. Damit haben die Huthi ihren Zugriff auf die Meerenge Bab al-Mandab, durch die eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt führt, deutlich erhöht. Zuvor hat die Huthi-Miliz in Jemen die Stadt Dhubab erreicht. Die Stadt liegt direkt am Seeweg gegenüber der strategisch bedeutsamen Insel Perim (auch: Majun). Den Regierungsvertretern zufolge haben sich die Regierungstruppen von Perim zurückgezogen. Nun sollen die Huthi auch Perim erreicht haben, wie mehrere Medien berichten. Die Insel liegt am südlichen Ende der Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Beide sind Teil einer Schifffahrtsroute, die vom Mittelmeer über den Suezkanal bis in den Indischen Ozean führt und somit den kürzesten Schifffahrtsweg zwischen Europa und Asien darstellt.Die Meerenge Bab al-Mandab ist an der schmalsten Stelle etwa 20 Kilometer breit und damit deutlich schmaler als die Straße von Hormus, die etwa 50 Kilometer breit ist. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs wird Bab al-Mandab als alternative Handelsroute genutzt, um Ausfälle durch die Straße von Hormus etwas zu kompensieren. Der für den Welthandel enorm wichtige Schifffahrtsweg dürfte nun Berichten zufolge noch stärker bedroht werden als bisher. Die Huthi hatten schon in den vergangenen Jahren mehrfach Schiffe angegriffen und teils versenkt oder diese gekapert. Lesen Sie mehr zum aktuellen Konflikt in Jemen:Greenpeace: Ölteppich breitet sich in Straße von Hormus ausIn der Straße Hormus breitet sich nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace ein Ölteppich in besorgniserregender Weise aus. Die Verschmutzung befindet sich demnach auf der östlichen Seite der Meeresenge. Innerhalb eines Tages habe sich die sichtbare Fläche ungefähr verdoppelt, hieß es in einer Mitteilung.„Die auf Satellitenbildern sichtbare betroffene Meeresfläche betrug am 9. September etwa 200 Quadratkilometer. Am 10. September waren bereits rund 400 Quadratkilometer betroffen“, teilten die Umweltschützer mit.Demnach könnte das Öl von dem Rohöltanker Riesco stammen, der zuletzt nahe dem Ausgangspunkt der Verschmutzung geortet wurde. Seitdem sei kein Signal mehr von dem Schiff empfangen worden. Begonnen habe der Austritt wahrscheinlich am Abend oder in der Nacht des 8. Septembers. Zu dem Zeitpunkt seien auch entsprechende Wärmesignaturen erfasst worden. Das US-Militär hatte die Riesco und weitere Tanker, die mit Iran in Verbindung gebracht werden, nach eigenen Angaben angegriffen.Seit dem Beginn des Iran-Kriegs mit fortlaufenden Angriffen auf Öltanker durch die Kriegsparteien ist es immer wieder zum Austreten von Öl in der Straße von Hormus gekommen. Besonders kritisch für die Umwelt ist es, wenn das Öl auf die Küste trifft. Im August hatte es Berichte über Öl an der zu Iran gehörenden Insel Gheschm gegeben, das Nistplätze von Meeresschildkröten und wichtige Fischgründe bedroht.Luzia GeierÖlpreis steigt auf höchsten Stand seit Mai – Sorge vor LieferengpässenAngriffe auf wichtige Schifffahrtsrouten im Nahen Osten haben die Sorge vor Lieferengpässen geschürt und den Ölpreis am Freitag weiter in die Höhe getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um ein Prozent auf 108,68 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI stieg ebenfalls um ein Prozent auf 103,45 Dollar. Beide Sorten steuerten auf einen Wochengewinn von fast 13 Prozent zu und lagen damit erstmals seit Mitte Mai über der Marke von 100 Dollar pro Barrel.Hintergrund sind zunehmende Angriffe entlang wichtiger Schifffahrtsrouten. So übernahm die mit Iran verbündete Huthi-Miliz am Donnerstag die Kontrolle über den jemenitischen Hafen Mokka, was eine weitere Bedrohung für den Verkehr im Roten Meer darstellt. Zudem haben die Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus zugenommen.Israel will unterirdische Hisbollah-Basis in Südlibanon zerstört habenDie israelische Armee hat eigenen Angaben nach unterirdische Stellungen der von Iran unterstützten Hisbollah-Miliz in Südlibanon zerstört. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz teilten auf X mit, damit sei die Festigung der "Sicherheitszone" in Südlibanon abgeschlossen. Der Bürgermeister der libanesischen Stadt Nabatieh, Abbas al-Din, berichtete von einer äußerst heftigen Explosion in der Gegend.Vor einer Woche hatte die Armee die Kontrolle über den Höhenzug übernommen, sowohl oberirdisch als auch unterirdisch. Nach israelischen Medienberichten hatten sich dort wochenlang Hisbollah-Kämpfer verschanzt. In dem Gebiet war es immer wieder zu Kämpfen gekommen.Huthi nehmen wichtige Hafenstadt Mokka in Jemen einDie von Iran unterstützte Huthi-Miliz hat jemenitischen Regierungskreisen zufolge die Stadt Mokka am Roten Meer eingenommen. Damit kommt die radikalislamische Gruppe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab näher. Es handelt sich um eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten für Rohöl und andere Güter. Eine Blockade des Nadelöhrs würde Golfstaaten wie Saudi-Arabien von ihren wichtigsten Handelswegen abschneiden, nachdem Iran bereits die Straße von Hormus als wichtigste Seeroute zwischen Asien und Europa im Zuge des Kriegs mit den USA faktisch geschlossen hat.Über die Meerenge Bab al-Mandab, die an der schmalsten Stelle etwa 20 Kilometer breit ist, führt der Zugang zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden und damit die kürzeste Seeroute von Asien nach Europa. Mit der Einnahme Mokkas kontrollieren die Huthi nach der Einschätzung von Verteidigungsanalyst Wolfgang Pusztai einen Großteil der jemenitischen Westküste. Dadurch können sie den Schiffsverkehr im Roten Meer leichter bedrohen oder behindern als ohnehin schon, sagte er dem arabischen Nachrichtensender Al Jazeera. Sie könnten Schiffe künftig auch mit Artillerie beschießen und wären dafür nicht mehr zwingend auf Raketen oder Drohnen angewiesen. Eine stärkere Kontrolle des Zugangs zu Bab al-Mandab durch die Huthi wäre demnach ein erheblicher Rückschlag für Saudi-Arabien und den internationalen Schiffsverkehr. Die USA und die EU versuchten mit Militäreinsätzen bereits, Handelsschiffe besser vor Angriffen der Miliz zu schützen. Luzia GeierTrump droht Iran mit Angriff auf Anlage Pickaxe MountainUS-Präsident Donald Trump warnt Iran vor Aktivitäten am Pickaxe Mountain und droht mit einem Angriff. Die befestigte Anlage liegt in der Nähe der schwer beschädigten Urananreicherungsanlage Natans und beherbergt zwei tief unter der Erde liegende Tunnelkomplexe. „Wir stellen fest, dass es am Pickaxe ein wenig Aktivität gibt. Ich würde Iran raten, keine Dummheiten zu machen, denn wir werden sehr hart zuschlagen müssen“, sagt Trump auf dem Parteitag der Republikaner. Der US-Präsident droht bereits seit mindestens Mitte Juli mit Angriffen auf den Pickaxe Mountain.Luzia GeierNach Verlust von US-Unterwasserdrohne: Experten rechnen mit Nachbau durch IranIran könnte die in seinen Besitz gelangte US-Unterwasserdrohne Experten zufolge nachbauen. Die US-Marine spricht von einem älteren Modell, das nach einer Fehlfunktion manövrierunfähig im Wasser getrieben habe. Analysten gehen allerdings davon aus, dass iranische Ingenieure die mechanischen Systeme der Drohne vom Typ Dive-LD des Herstellers Anduril analysieren und kopieren werden. Das US-Verteidigungsministerium und das Unternehmen Anduril haben dazu zunächst nicht Stellung genommen.Luzia GeierTrump: Krieg endet unmittelbar nach US-KongresswahlenUS-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass der Iran-Krieg „unmittelbar“ nach den US-Zwischenwahlen im November endet. Die Regierung in Teheran versuche, die Abstimmung zu beeinflussen, werde aber nicht länger durchhalten können, sagt er. Nach den Wahlen am 3. November würden auch die Ölpreise sinken. Führende Berater im Weißen Haus haben Trump derweil einem Zeitungsbericht zufolge offenbar intern davor gewarnt, dass der Krieg gegen Iran bis zum Ende seiner Amtszeit andauern könnte. Zu den Beratern zählen auch Vizepräsident J. D. Vance und Außenminister Marco Rubio, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungskreise.Luzia GeierBerichte über Explosionen im Süden von IranIm Süden Irans ist es örtlichen Medienberichten zufolge im Bereich der Straße von Hormus zu Explosionen gekommen. Betroffen seien die Insel Gheschm in der Meerenge sowie die Städte Sirik und Minab, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf amtliche Quellen. Die Explosionen hätten sich auf dem Meer ereignet, hieß es weiter. Die Ursache sowie die genaueren Umstände blieben zunächst unklar. Das US-Militär hatte zuletzt mehrfach iranische Öltanker in der Straße von Hormus oder angrenzenden Gewässern angegriffen. Es reagierte damit nach eigener Darstellung auf Attacken der iranischen Revolutionsgarde auf US-Kriegsschiffe in der Region.Iran: Sunnitisch-kurdischer Geistlicher im Nordwesten getötetIm Nordwesten Irans ist der sunnitische kurdische geistliche Mamosta Mohammad Nezhati getötet worden. Dies teilte die iranische Revolutionsgarde in einer Erklärung mit, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Mehr meldet. Die Revolutionsgarde macht „zionistisch-amerikanische, kurdische Separatistengruppen“ verantwortlich. Die Tat ziele laut Mitteilung darauf ab, Zwietracht zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen zu säen und die Sicherheit in der Provinz West-Aserbaidschan zu gefährden. Nezhati gehörte nach Angaben der Agentur Fars der Basidsch-Miliz an, einer paramilitärischen Einheit der Revolutionsgarde. Mehr ladenTickarooLive Blog Software