Die WM in Berlin zeigt: Frauenbasketball ist kein Nischensport mehr. Mit dem deutschen Halbfinaleinzug erreicht die Begeisterung ein neues Level.

Mitreißend: die deutschen Basketballerinnen und das Publikum feiern den Einzug ins WM-Halbfinale

Andreas Gora/dpa

S ogar Friedrich Merz war in der Halle und hat sich angeschaut, wie Leonie Fiebich, Nyara Sabally und Frieda Bühner ihre Körbe werfen und von tausenden Fans gefeiert werden. Über 220.000 verkaufte Tickets und eine vorab schon ausgebuchte Arena am Ostbahnhof für das Halbfinale und Finale hatten da schon alle Rekorde geknackt. Menschen in Caitlin-Clark-Trikot laufen einem in Berlin über dem Weg. Für fast zwei Wochen ist die Stadt im Basketballrausch, denn es ist WM – der Frauen wohlgemerkt.

Spätestens mit dieser WM ist der Hype nach Deutschland übergesprungen. Der erstmalige WM-Halbfinaleinzug gegen Europameister Belgien am Donnerstagabend hat die Euphorie noch einmal auf ein anderes Level gehoben.