Der Internetkonzern United Internet streicht bei seinen Töchtern 1&1 und Ionos rund 800 Arbeitsplätze. Mit den Restrukturierungsprogrammen will der Konzern seine Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit stärken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Maßnahmen führen im laufenden Jahr zu einer einmaligen Ergebnisbelastung von etwa 95 Millionen Euro. Nach der Umsetzung der Programme erwartet United Internet jährliche Einsparungen von rund 55 Millionen Euro, die in die weitere Unternehmensentwicklung fließen. Die Prognose für das operative Ergebnis (Ebitda) im Jahr 2026 von 1,45 Milliarden Euro sowie der Konzernumsatz bleiben von den Sonderkosten unberührt.
Geschäftskundensparte von 1&1 betroffenBei der Telekommunikationstochter 1&1 ist die Geschäftskundensparte 1&1 Versatel betroffen. Dort wird die Zahl der Vollzeitkräfte von derzeit rund 1350 auf etwa 1000 reduziert. Damit will das Unternehmen Führungsstrukturen vereinfachen und Hierarchieebenen abbauen. Für dieses Programm verbucht 1&1 im Jahr 2026 einmalige Aufwendungen von ungefähr 60 Millionen Euro. Nach der vollständigen Umsetzung rechnet 1&1 ab dem Geschäftsjahr 2028 mit einem jährlichen Ergebnisbeitrag von rund 25 Millionen Euro. Der Stellenabbau soll sozialverträglich erfolgen, unter anderem durch Altersteilzeit und Freiwilligenprogramme.








