PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburgs SPD-Landeschefin LeonhardDie Hoffnung auf ein „Grundvertrauen in Schwesigs Arbeit“Stand: 09:02 UhrLesedauer: 2 MinutenManuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, hier bei einem FirmenbesuchQuelle: Stefan Sauer/dpaDie SPD liegt laut neuer Umfrage hinter der AfD. Eine Fortsetzung der Koalition mit der Linken hätte keine Mehrheit. Hamburgs SPD-Chefin Melanie Leonhard setzt dennoch auf Manuela Schwesigs Rückhalt.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenHamburgs SPD-Co-Vorsitzende Melanie Leonhard blickt nach eigener Aussage zuversichtlich auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September. „Wir sehen an den jüngsten Umfragen, dass es ein Grundvertrauen in die Arbeit von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die SPD gibt“, sagte Leonhard. Dieses Grundvertrauen führe dazu, dass Wähler in direkten Gesprächen noch überzeugt werden könnten, SPD statt AfD zu wählen, obwohl auch die AfD in dem Bundesland stark und etabliert sei, sagte sie.Lesen Sie auchEiner neuen Umfrage zufolge liegt die AfD weiter vor der SPD und baut nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ihren Vorsprung aus. In der Umfrage von Infratest dimap kommt die SPD von Ministerpräsidentin Schwesig auf 33 Prozent und kann sich damit im Vergleich zur vorangegangenen Umfrage um einen Prozentpunkt steigern. Die AfD kommt auf 38 Prozent – ein Plus von drei Prozentpunkten im Vergleich zur Anfang September veröffentlichten Vorgänger-Umfrage. Schwesig regiert derzeit mit der Linken. Für eine Neuauflage der Koalition würde es der Umfrage zufolge nicht reichen.Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.Leonhard sagte, Schwesig habe große Authentizität. „Sie kommt aus der Region und ist sehr verwurzelt.“ Schwesig stammt aus Brandenburg. Weiter sagte die Hamburger Wirtschaftssenatorin über ihre Parteikollegin: „Manuela Schwesig war immer Mecklenburg-Vorpommern first, und das glauben die Wähler.“Partei müsse in Gesellschaft verankert seinAuf die Frage, ob Schwesig im Fall eines Wahlsiegs nicht in der Bundes-SPD eine herausgehobenere Rolle spielen müsse, sagte Leonhard: „Mein Eindruck ist, dass Manuela Schwesig vor allem gute Politik für Mecklenburg-Vorpommern machen will und das für sie auch Priorität hat.“ Es sei darüber hinaus wichtig, dass die Bundes-SPD, der Parteivorstand und die Bundestagsfraktion darauf schauten, warum bestimmte Landesverbände erfolgreich seien, sagte Leonhard. Es gehe letztlich darum, als Partei in der Mitte der Gesellschaft verankert zu sein.Leonhard ist seit März 2018 Landesvorsitzende der Hamburger SPD, die in dem Stadtstaat mit den Grünen regiert. Seit November 2021 führt sie die Partei in einer Doppelspitze mit Nils Weiland.lno/jlau
Hamburgs SPD-Landeschefin Leonhard: Die Hoffnung auf ein „Grundvertrauen in Schwesigs Arbeit“ - WELT
Die SPD liegt laut neuer Umfrage hinter der AfD. Eine Fortsetzung der Koalition mit der Linken hätte keine Mehrheit. Hamburgs SPD-Chefin Melanie Leonhard setzt dennoch auf Manuela Schwesigs Rückhalt.










