PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburger MichelGroßer Abschied von Klaus-Michael KühneStand: 19:47 UhrLesedauer: 2 MinutenDer Sarg des verstorbenen Unternehmers Klaus-Michael Kühne wird nach der Trauerfeier auf der Hauptkirche St. Michaelis (Michel) getragenQuelle: Daniel Bockwoldt/dpaUnternehmer Klaus-Michael Kühne ist Ende August im Alter von 89 Jahren gestorben. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher würdigte den Stifter als wichtigen Partner für Projekte der Stadt.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenFreunde und Weggefährten haben in Hamburg Abschied von dem verstorbenen Unternehmer Klaus-Michael Kühne genommen. An der Trauerfeier in der Hauptkirche St. Michaelis nahmen Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und weitere Senatsmitglieder teil. Auch Fußball-Ikone Günter Netzer und Unternehmer Ian Karan waren anwesend.Kühne war am 24. August im Alter von 89 Jahren in der Schweiz gestorben. Der in Hamburg geborene Unternehmer lebte seit 1969 in Schindellegi am Ufer des Zürichsees. Seiner Heimatstadt blieb er aber stets verbunden. Von seinem Vater hatte er das Logistikunternehmen Kühne+Nagel übernommen und daraus einen Weltkonzern geformt.Engagement für seine Heimatstadt„Hamburg verliert mit Klaus-Michael Kühne einen großzügigen Stifter, eine seiner erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten sowie einen engagierten Partner für Projekte, die im besonderen Interesse der Stadt liegen“, sagte Tschentscher laut Redemanuskript.Kühne spendete Millionen für die Elbphilharmonie und setzte sich als Stifter für den Bau eines neuen Opernhauses in der Hafencity ein. Viel öffentliche Aufmerksamkeit fand auch sein Engagement für den Fußball-Bundesligisten HSV.Hier gab es zwischenzeitlich eine Neuordnung. Die Dachgesellschaft des Unternehmers Kühne hat schon vor seinem Tod ein Drittel ihrer Anteile an dem Fußball-Bundesligisten Hamburger SV verkauft.Bislang hielt die Kühne Holding 13,5 Prozent an der ausgegliederten Profifußball-Gesellschaft HSV Fußball AG & Co. KGaA. 4,5 Prozent wurden nach Berichten der „Bild“ und des „Hamburger Abendblatts“ an eine kleine Investorengruppe mit dem Namen „Hanse & Raute GmbH“ veräußert. Deren Geschäftsführer ist das HSV-Aufsichtsratsmitglied Hans-Walter Peters.Der HSV-Vorstand Eric Huwer bestätigte diesen lange vorbereiteten Deal. „Der HSV bekommt eine vereinfachte und klarere Gesellschafterstruktur. Das begrüßen wir“, sagte er. „Der e. V. bleibt faktisch, nicht nur formal, der einzige Ankergesellschafter. Das stärkt die Legitimation gegenüber den Mitgliedern.“lno/jlau