Die 2,23 Meter große Chinesin Ziyu Zhang zieht bei der Basketball-WM viel Aufmerksamkeit auf sich. Wird aus ihr auch eine große Basketballerin?
Eigentlich nicht zu verteidigen: In dieser Höhe kann Ziyu Zhang allenfalls durch Fouls gestört werden
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Die immense Aufmerksamkeit, die in diesen Tagen Ziyu Zhang in Berlin zuteilwird, hat schon etwas Befremdliches. Denn sie hat weniger mit ihren außergewöhnlichen Leistungen, sondern vielmehr mit ihrer außergewöhnlichen Körpergröße zu tun. An der 2,23 Meter großen Centerspielerin, die selbst ihre größten Gegnerinnen noch um einen Kopf überragt, bleiben die Blicke bei dieser Weltmeisterschaft kleben. Wie ein Naturphänomen wird die Chinesin in den beiden Berliner WM-Arenen begafft. Die Handys werden gezückt. Es dürfte kaum eine Spielerin geben, die öfter in diesen Tagen abgelichtet wurde. Aber es ist auch nicht einfach, an ihr vorbeizuschauen. Nach dem Ausscheiden der Chinesinnen gegen Frankreich am Donnerstagnachmittag in der Zwischenrunde (61:90) werden wieder andere Spielerinnen in den Blickpunkt rücken.
Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie schwierig es für die drittjüngste Spielerin des Turniers gewesen sein muss – im Mai wurde sie 19 Jahre alt –, damit einen Umgang zu finden. So hob sie auch am Mittwochabend nach dem knappen Erfolg gegen Puerto Rico (75:72) in der Interviewzone, die sie passieren musste, abwehrend leicht die Hand und lächelte verlegen. Oder war es ein Winken? Sie wusste jedenfalls, dass wieder alle mit ihr sprechen wollten, obwohl nur eine von ihren eingesetzten Teamkolleginnen weniger Zeit auf dem Spielfeld verbracht hatte als sie.











