Vier wichtige Bahntrassen sollten jährlich saniert werden, das Schienennetz Anfang der 2030er fit sein. Das klappt nicht, gab DB-Chefin Palla bekannt.
Die Bahn hat ein Zeitproblem – nicht nur auf dem Fahrplan
Robert Michael/dpa
Die Deutsche Bahn braucht mehr Zeit als gedacht für die Sanierung der Schieneninfrastruktur. Ursprünglich sollten die Arbeiten an rund 40 wichtigen Strecken Anfang der 2030er fertig sein – jetzt aber sagte Evelyn Palla, Chefin der DB AG, dass die sogenannten Korridorsanierungen bis in die 2040er Jahre hinein andauern könnten. Zugreisenden wird also noch Geduld abverlangt; die Bauarbeiten sollen die Schiene langfristig zuverlässig machen, kurzfristig aber sorgen sie für Einschränkungen.
Geplant war, pro Jahr vier hoch ausgelastete Trassen komplett zu sperren und mehrere Teile der Infrastruktur in einem Rutsch instand zu setzen. Nach Jahren der Unterfinanzierung ist das Schienennetz marode und Grund vieler Verspätungen.











