PfadnavigationHomePanoramaNorwegenGericht lässt Berufung zu – Fall von Marius Høiby wird noch einmal neu verhandeltStand: 12:03 UhrMarius Borg Høiby auf der Beerdigung von König HaraldQuelle: Dylan Martinez/REUTERSJuristischer Erfolg für den Sohn der neuen Königin von Norwegen: Ein Gericht lässt die Berufung von Marius Borg Høiby zu. Er war wegen häuslicher Gewalt und Vergewaltigung verurteilt worden.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivieren Der Fall Marius Borg Høiby wird neu verhandelt. Nach dem Urteil gegen den Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit hat ein Gericht dessen Berufung zugelassen. „Das Berufungsgericht wird umgehend mit den Vorbereitungen für das Verfahren beginnen“, hieß es in einer Pressemitteilung. „Ein Termin für die Berufungsverhandlung steht vorläufig nicht fest.“ Høibys Verteidiger Petar Sekulic sagte dem Fernsehsender NRK, er habe die Entscheidung erwartet und sei zufrieden.Høiby war im Juni wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häuslicher Gewalt und einer ganzen Reihe weiterer Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Gegen die Verurteilung wegen der beiden Vergewaltigungen sowie der Misshandlung einer Exfreundin hatte der 29-Jährige Berufung eingelegt. Ein Berufungsprozess könnte im kommenden Jahr stattfinden.Lesen Sie auchMomentan befindet sich Høiby in Untersuchungshaft. Diese verbringt er aber mit elektronischer Fußfessel im Zuhause der norwegischen Königsfamilie, Gut Skaugum. Nach dem Tod seines Zieh-Opas, des norwegischen Königs Harald V., vor knapp zwei Wochen hatte er mehrfach Ausgang bekommen. Auch an dem Begräbnis des Monarchen am Mittwoch durfte er teilnehmen.dpa/kami