Der AfD-Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird an diesem Samstag auch München beschäftigen, zumindest auf der Straße bei drei Versammlungen. Die monatliche „Prüf“-Demo ist für 14 Uhr auf dem Gelände des Zamanand-Festivals am Geschwister-Scholl-Platz geplant. Dahinter steht die bundesweite „Prüf“-Initiative, wobei der Name Abkürzung und Aufforderung ist. Prüf steht für „Prüfung rettet übrigens Freiheit“; gefordert wird, dass alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft sind, vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Die Initiatoren haben vor allem die AfD im Sinn und wollen erreichen, dass der Bundesrat einen Verbotsantrag gegen die Partei in Karlsruhe stellt.Ebenfalls um 14 Uhr am Samstag ist für den Königsplatz unter dem Motto „Merz muss weg“ ein Demonstrationszug zum Bayerischen Rundfunk und zurück vorgesehen. Die offenbar politisch rechts stehenden Initiatoren wollen nach eigenen Angaben unter anderem „bezahlbares Leben und Wohnen“, „Sicherheit und Migration“ sowie „Frieden statt Eskalation“ thematisieren. Gegen diese Versammlung ist wiederum für 13.30 Uhr eine politisch links orientierte Gegendemo auf der Arcisstraße am Königsplatz angemeldet: „Den rechten Aufmarsch stoppen“, heißt es im Aufruf, der sich dezidiert gegen die AfD und gegen Bundeskanzler Friedrich Merz richtet. Und: „Hohe Mieten werden nicht dadurch niedriger, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft gegeneinander ausgespielt werden. Steigende Preise verschwinden nicht durch nationale Abschottung.“
Wogegen am Samstag in München demonstriert wird
Von linken und rechten Gruppierungen sind vor der Uni und am Königsplatz Versammlungen geplant.













