Quelle: dpa
10. September 2026, 11:00 Uhr
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat schwere Vorwürfe gegen Russland bei der Rekrutierung von ausländischen Soldaten für den Krieg in der Ukraine erhoben. (Symbolbild)
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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Russland Menschenhandel bei der Rekrutierung von ausländischen Kämpfern für den Krieg in der Ukraine vorgeworfen. «Viele Rekruten wurden mit falschen Versprechungen von zivilen Jobs, hohen Gehältern, einem Aufenthaltstitel oder der russischen Staatsbürgerschaft gelockt und fanden sich prompt an der Front in der Ukraine wieder», schrieb Amnesty in einem veröffentlichten Bericht. Bei der Anwerbung werden demnach Mittel wie Nötigung, Betrug, Täuschung oder die Ausnutzung einer wirtschaftlichen Schwächelage eingesetzt. Damit seien die Voraussetzungen für den Vorwurf des Menschenhandels nach dem UN-Protokoll von Palermo aus dem Jahre 2000 erfüllt.











