Mr. T als B.A. Baracus im »A-Team«: »Wenn man mich nicht kennt, denkt man, ich sei ein Monster«
Laurence Tureaud, 74, ist erstaunlicherweise noch immer eine Berühmtheit. Seit er 18 ist, nennt er sich Mr. T, weil sein Vater einst immer nur »Boy« genannt wurde. Seit mehr als 30 Jahren hatte er keine größeren Film- oder TV-Rollen mehr, hat er keine Wrestlingkämpfe gekämpft. Und doch hat er in seinen großen Zeiten in den Achtzigerjahren einen derart tiefen Eindruck hinterlassen, dass sich noch heute Menschen für Mr. T interessieren.
Deswegen hat sich Netflix entschlossen, ihm einen Film zu widmen, und zwar in der Sport-Dokureihe »Untold«. »Untold – Mr. T: Pity the Fool« steht seit Dienstag bei dem Streamingdienst zum Abruf . Mr. T selbst hat sich dafür ausführlich begleiten und interviewen lassen. Doch mit dem Ergebnis ist er nicht glücklich, um es diplomatisch auszudrücken. Er selbst sagt es in einem Interview mit dem »Guardian« prägnanter: »Es ist Müll.«
Mr. T als Besucher der US Open 2026
Fairerweise muss man sagen, dass die »Untold«-Filme keine dreiteiligen Dokuserien sind, sondern im Fall von Mr. T mit 48 Minuten kompakter als so manches Arte-Starporträt. Es wird darin der rapide Aufstieg des Mannes aus der Southside von Chicago gezeigt, zunächst zu »Amerikas bestem Türsteher« in einer TV-Gameshow, dann zu Sylvester Stallones Gegenspieler Clubber Lang im Boxfilm »Rocky III«. Dort sagt er den Satz »I pity the fool« – »Ich habe Mitleid mit dem Narren!«, der zu seinem Markenzeichen wird. Neben der von den afrikanischen Mandinka inspirierten Frisur, dem stieren Blick und den Goldketten.









