PfadnavigationHomePolitikAusland„Stehe zu Amerika“US-Demokrat überrascht mit Videobotschaft auf Parteitag der RepublikanerStand: 07:37 UhrLesedauer: 2 MinutenUS-Senator John FettermanQuelle: AP Photo/Alex BrandonDie Republikaner in Dallas staunten nicht schlecht: Plötzlich sprach mit Senator John Fetterman ein US-Demokrat zu ihnen – und warb für die Politik von Donald Trump. Der 57-Jährige fremdelt seit Langem mit seiner Partei.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenKnapp zwei Monate vor den Kongresswahlen in den USA hat der Demokrat John Fetterman beim Parteitag der Republikaner für eine Überraschung gesorgt. „Warum stehe ich heute hier und spreche zu Ihnen? Weil ich, nun ja, ein Demokrat mit gesundem Menschenverstand bin“, sagte der Senator aus Pennsylvania in einer Videobotschaft auf dem republikanischen Parteitag in Dallas. „Ich werde immer zu Amerika stehen. Ich werde Extreme, den Sozialismus und diese antiamerikanische Lebensweise stets ablehnen.“Fetterman stellte Präsident Donald Trump dabei als Kämpfer für die Stahlindustrie dar – ein Kernanliegen des Senators. Fetterman (57) gilt im Kongress als Grenzgänger, der sich in den vergangenen Monaten von der eigenen Partei entfremdet hat. So stellte sich der 57‑Jährige beispielsweise nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 deutlich hinter die israelische Regierung, anders als viele andere Demokraten. Zuletzt gab es sogar Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu den Republikanern. Mit seinen Bemerkungen nahm er nun offenbar Bezug auf die demokratischen Sozialisten in seiner Partei, die sich in vielen Vorwahlen gegen moderate Konkurrenten durchsetzten. US-Medien werteten seine Botschaft an die Republikaner als Beleg für die wachsende Entfremdung von seiner Partei.Lesen Sie auchFettermans Videobotschaft führte einen Redebeitrag des Republikaners David McCormick ein, dem anderen Senator aus Pennsylvania. McCormick sei ein „großartiger Amerikaner“ und ein „großartiger Senator“, auch wenn er einer anderen Partei angehöre, sagte Fetterman.Bei den Kongresswahlen am 3. November wollen die Republikaner ihre dünne Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat verteidigen. Im Senat müssten die Demokraten den Republikanern vier Sitze abnehmen und selbst keinen verlieren, wollten sie eine Mehrheit zustande bringen. Sollte es zu einer knappen Mehrheit für die Demokraten kommen, könnte Fettermans Stimme das Zünglein an der Waage sein.dpa/krott
„Stehe zu Amerika“: US-Demokrat überrascht mit Videobotschaft auf Parteitag der Republikaner - WELT
Die Republikaner in Dallas staunten nicht schlecht: Plötzlich sprach mit Senator John Fetterman ein US-Demokrat zu ihnen – und warb für die Politik von Donald Trump. Der 57-Jährige fremdelt seit Langem mit seiner Partei.












